An der ligurischen Küste in Norditalien ist ein Rettungsversuch im Meer tödlich ausgegangen. Ein 62 Jahre alter Bademeister wollte einen 66-jährigen Urlauber aus dem Wasser retten. Beide ertranken jedoch "wenige Meter vom Ufer entfernt", wie die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag unter Berufung auf die Behörden meldete.
Das Unglück ereignete sich am Vormittag an einem Strand in Andora in Ligurien. Nach ersten Erkenntnissen war ein Ehepaar aus der Provinz Cuneo im Piemont beim Baden in Schwierigkeiten geraten und hatte um Hilfe gerufen.
Der Bademeister, der Medienberichten zufolge auch zu den Betreibern des Strandbads gehört, sprang ins Wasser. Zunächst gelang es ihm, die Frau sicher ans Ufer zu bringen. Danach ging der 62-Jährige erneut ins Meer, um auch ihren Mann zu retten.
Doch bei diesem zweiten Rettungsversuch gerieten der Bademeister und der Urlauber selbst in Not. Warum der Helfer es mit dem Mann nicht mehr zurück ans Ufer schaffte, war zunächst unklar.
Als mögliche Ursache steht ein Schwächeanfall des Bademeisters im Raum. Bestätigt war das zunächst nicht.