ÖFB dominiert Ballbesitz, nur drei Länder halten mit

Das ÖFB-Team jubelte nach dem Heimsieg gegen Nordmazedonien über die geschaffte Qualifikation für die EURO 2020.
Das ÖFB-Team jubelte nach dem Heimsieg gegen Nordmazedonien über die geschaffte Qualifikation für die EURO 2020.Bild: GEPA-pictures.com

Das ÖFB-Team schaffte, was sonst nur den Top-Nationen Frankreich, Italien und Spanien gelang. In allen Qualispielen hatte Österreich mehr Ballbesitz als der Gegner.

Das blamable 0:1 zum Abschluss trübt die erfolgreiche EM-Quali Österreichs. Das ÖFB-Team erfährt am 30. November seine Gruppe für die EURO 2020. Die erschreckend schwache Leistung in Riga, beim bis dahin punktelosen Tabellenletzten, verhindert aber Euphorie rund um den Erfolg.

Es war also nicht alles perfekt. Der zweite Anzug ließ Teamchef Franco Foda gegen Lettland im Stich. Er hatte Topspieler wie David Alaba und Marko Arnautovic zuvor schon zu den Klubs entlassen.

Aber: Unter Foda ist in einer Wertung eine klare Handschrift zu erkennen. Die fällt so deutlich aus, dass sich nur Weltmeister Frankreich, Spanien und Italien mit Österreich messen können.

Diese vier Nationen waren in der gesamten EM-Qualifikation die einzigen, die in jedem einzelnen Spiel mehr Ballbesitz als der Gegner aufzuweisen hatten.

Österreich dominierte in dieser Statistik. Neben den beiden Lettland-Spielen überraschte der ÖFB vor allem mit starken 65 Prozent Ballbesitz bei Gruppensieger Polen.

Das verdeutlicht aber gleichzeitig das große Problem des Nationalteams: das Toreschießen. Insgesamt wird aus den hohen Spielanteilen zu wenige Torchancen herausgespielt. Die Auswertung ist ebenfalls ausbaufähig. Um beim Beispiel Polen zu bleiben: Das angesprochene Auswärtsspiel endete mit einem torlosen Remis.

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