Trainer-Ikone verstorben

Becker trauert: "Einer der besten Trainer der Welt"

Boris Becker trauert um seinen Mentor Nikola Pilic. Zusammen feierte das Erfolgsduo mit Deutschland zweimal den Triumph im Davis-Cup.
Sport Heute
23.09.2025, 21:21
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Boris Becker trauert um ehemaligen Trainer Nikola Pilic!

Der frühere Spieler, Trainer und Davis-Cup-Kapitän ist am Montag in seiner Heimat Kroatien im Alter von 86 Jahren verstorben. Becker, der mit Pilic als Kapitän zusammen im Davis-Cup zweimal triumphierte, zeigte sich bestürzt über den Tod seines ehemaligen Wegbegleiters. In den sozialen Medien nahm der sechsfache Grand-Slam-Champion Stellung, schrieb bestürzt: "Einer der allerbesten Trainer der Welt! Ruhe in Frieden, Niki."

Auch Tennis-Superstar Novak Djokovic verdankt der Trainer-Ikone einiges. Der Kroate galt bereits früh als großer Förderer des 24-fachen Grand-Slam-Champions. Als Teenager trainierte der Serbe viereinhalb Jahre in Pilics Akademie in München. Später bezeichnete er Pilic voller Respekt als seinen "Tennisvater und Mentor" und erklärte später am Rande einer Filmpräsentation: "Er hat mich wie einen Sohn aufgenommen, und in Zusammenarbeit mit meinen Eltern entstand diese Karriere."

Pilic war eine der prägendsten Figuren im deutschen Tennis. Unter seiner Führung holte Deutschland gegen Schweden 1988 und 1989 zweimal hintereinander mit Becker als Kapitän den Davis-Cup. Den dritten Titel mit dem deutschen Tennis-Team ergatterte der Kroate 1993. Darüber hinaus führte er 2005 auch sein Heimatland Kroatien zum Triumph, 2010 half er als Berater sogar beim serbischen Sieg mit – saß dort in der Box des Teams.

Als Spieler stand der Kroate 1973 im Finale der French Open und erreichte Platz sechs der Weltrangliste. Nach seiner aktiven Karriere gründete er eine eigene Tennisschule und blieb dem Sport bis ins hohe Alter verbunden.

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