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Bei Bullen-Tor lacht Klopp einfach nur anerkennend

Die unglaubliche Aufholjagd in Anfield blieb unbelohnt. Die Fußball-Welt staunt dennoch über Salzburg. Allen voran Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.
Heute Redaktion
13.09.2021, 15:45

Der amtierende Champions-League-Sieger führte 3:0. Daheim in der Festung Anfield. Red Bull Salzburg war von der Wucht von Sadio Mane, Mo Salah und Co. defensiv überfordert. Alles rechnete schon mit einem Debakel des österreichischen Serienmeisters.

Dann starteten die Bullen ihre unglaubliche Aufholjagd. Erst ließ Hee-chan Hwang Weltverteidiger Virgil van Dijk mit einem Haken ins Leere fahren und schoss ein. Dann pfefferte Takumi Minamino eine Flanke direkt per Dropkick ins lange Eck. In Minute 60 sollte dem eingewechselten Erling Haaland tatsächlich der Ausgleich gelingen. Liverpools Schlussoffensive fruchtete anschließend, der Favorit zitterte sich zum 4:3-Sieg.

Salzburg mag den erhofften Punkt verpasst haben. Was bleibt, ist aber die Anerkennung der internationalen Fußball-Fans und der Presse – und des Gegners. Das zeigte sich schon während des Spiels.

Als Minamino sein unglaubliches Talent auf der großen Bühne des Fußballs beim 2:3 unter Beweis stellte, schwenkte die Kamera auf Jürgen Klopp. Andere Trainer würden toben, grübeln, analysieren. Nicht der Deutsche.

Klopp, der schon im Vorfeld vor den Stärken der Bullen gewarnt hatte, nickte nur anerkennend und lachte fast ein wenig ungläubig.

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