Beim Restaurantbesuch greifen viele automatisch zur Insalata Mista, wenn sie "gesund" essen wollen: Ein paar Salatblätter, Gurke, Tomaten – und das gute Gewissen sitzt mit am Tisch. Doch genau hier liegt der Fehler: Denn was als "gesund" gilt, ist längst nicht für jeden Körper die beste Wahl.
Tatsächlich gibt es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass bestimmte Gerichte für alle Menschen gleichermaßen gesund sind: Entscheidend ist vielmehr, wie gut ein Lebensmittel individuell vertragen wird. Eine Mahlzeit ist also nur dann wirklich bekömmlich, wenn es dem eigenen Körper guttut.
Ernährungswissenschaftler wie Uwe Knop betonen daher, wie wichtig es ist, auf das eigene Körpergefühl zu hören: Hunger, Appetit und Sättigung sind ein fein abgestimmtes System – und oft verlässlicher als starre Ernährungsregeln.
Wer Lust auf Pasta hat, sollte Pasta bestellen. Wer nach Fisch verlangt, nimmt den Fisch. "Gesund ist das Essen, das Ihnen bekommt und Freude macht", schreibt Knop bei "chip.de". Die Angst vor Kohlenhydraten und ein schlechtes Gewissen beim Essen seien oft schädlicher als die Nudeln selbst.