Für viele Amazon-Kunden könnte sich beim Bezahlen bald einiges ändern. Der Versandhändler soll planen, seine bisherige Monatsabrechnung bis Ende 2026 schrittweise abzuschaffen. Statt einer Sammelrechnung für mehrere Einkäufe könnte künftig jede Bestellung einzeln verrechnet werden.
Das berichtet das Technikportal "Caschys Blog" unter Berufung auf eigene Informationen. Amazon selbst hat eine Einstellung der Zahlungsart bislang nicht offiziell bestätigt. Auf den Internetseiten des Unternehmens wird die Monatsabrechnung weiterhin als verfügbare Bezahlmöglichkeit angeführt.
Bisher können Kunden mit der Monatsabrechnung sämtliche Einkäufe eines Kalendermonats bündeln. Die Rechnung wird zu Beginn des darauffolgenden Monats erstellt, anschließend bleiben 14 Kalendertage für die Bezahlung. Beglichen werden kann sie per Überweisung, bei Euro-Rechnungen ist auch SEPA-Lastschrift möglich.
Nach dem Bericht soll dieses Modell durch einen neuen Rechnungskauf ersetzt werden. Der entscheidende Unterschied: Jede Bestellung würde separat abgerechnet, der jeweilige Betrag wäre sofort fällig. Die gemeinsame Monatsrechnung und der damit verbundene Zahlungsaufschub würden entfallen.
Bei der Umstellung könnte es zudem vorübergehend eine Lücke geben. Zwischen dem Auslaufen der Monatsabrechnung und der Einführung des neuen Rechnungskaufs wäre möglicherweise zeitweise überhaupt kein Kauf auf Rechnung möglich.
Kunden müssten dann auf andere Bezahlmöglichkeiten wie Lastschrift, Kredit- oder Debitkarte sowie vorhandenes Gutscheinguthaben zurückgreifen.
Aktuell müssen Nutzer der Monatsabrechnung nichts unternehmen. Wann eine mögliche Umstellung startet, ist noch offen. Kunden sollten daher auf entsprechende Mitteilungen von Amazon achten.