Gilt ab 1. September

Alle Kunden betroffen! Amazon verschärft die Regeln

Online-Riese Amazon tritt weiter auf die Bremse. Ein bei Kunden beliebter Service wird weiter eingeschränkt – was das für Käufer künftig heißt.
Team Wirtschaft
26.08.2026, 11:01
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Amazon passt ab dem 1. September 2026 seine Bedingungen für Rücksendungen an. Für 16 weitere Warengruppen gilt dann statt der bisherigen 30-Tage-Frist nur noch das gesetzliche Minimum von 14 Tagen. Konkret bedeutet das für Kunden: Sie müssen den Widerruf künftig innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Ware erklären. Im Anschluss verbleiben weitere 14 Tage für den eigentlichen Rückversand des Pakets.

Um technische Probleme bei der Umstellung zu vermeiden, richtet Amazon eine Übergangsphase ein. Sämtliche Bestellungen, die bis zum 1. Oktober 2026 ausgeliefert werden, unterliegen noch der alten 30-Tage-Regel.

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Diese Warengruppen sind betroffen

Wie das Branchennetzwerk Händlerbund.de berichtet, erstreckt sich die aktuelle Umstellung auf ein breites Spektrum an Produkten. Damit beim Einkaufen keine Verwirrung entsteht, zeigt Amazon künftig automatisch auf der jeweiligen Produktseite an, welche Frist – 14 oder 30 Tage – für den betreffenden Artikel gilt.

Folgende Kategorien fallen unter die neue Regelung:

  • Babyprodukte, Haustierbedarf sowie Möbel.
  • Beauty, Drogerie & Körperpflege sowie Luxury Beauty.
  • Garten, Garten & Freizeit sowie Haus & Garten.
  • Koffer, Rucksäcke & Taschen.
  • Lebensmittel & Getränke sowie Wein.
  • Mobile Electronics, Musikinstrumente & DJ-Equipment.
  • Reifen sowie Zubehör für Gewerbe, Industrie & Wissenschaft.

Längerfristige Strategie des Konzerns

Der Konzern setzt damit eine Entwicklung fort, die bereits vor einiger Zeit begonnen hat: Im März 2024 strich Amazon die 30-Tage-Garantie zunächst unter anderem für Kameras, Elektronik, Bürobedarf, Computer, Videospiele und kabellose Produkte. Im Juni 2025 folgte eine zweite Welle, die unter anderem Bücher, Spielzeug, Baumarktartikel, Küchenprodukte, Auto & Motorrad sowie Elektro-Großgeräte betraf.

Ein kleiner Lichtblick für Mode-Fans: Bekleidung, Schuhe, Uhren und Schmuck scheinen von den Kürzungen weiterhin ausgenommen zu sein.

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