Start in Europa

Hammer-Ansage – Google bringt Robo-Taxis jetzt zu uns

Mobilitäts-Revolution auf unserem Kontinent: Die Google-Schwester Waymo startet erstmals in Europa – und schickt fahrerlose Taxis auf die Straßen.
Team Wirtschaft
26.08.2026, 07:58
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Die Google-Schwester Waymo expandiert nach Europa! Damit wagt ein Pionier des autonomen Fahrens den historischen Schritt über den Atlantik: Nach über 20 Millionen absolvierten Fahrten in den USA und Hunderttausenden Passagieren pro Woche bringt der US-Gigant seine Technologie nun direkt in die EU.

Als Premierenstadt dient München. "München zählt weltweit zu den absoluten Top-Standorten für Mobilität und Technologie. Dass wir nun Teil dieser Stadt werden, ist ein bedeutender Schritt beim Ausbau unserer weltweiten Präsenz", erklärt Waymo-Chefin Tekedra Mawakana.

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Das Vertrauen der Bevölkerung stehe an oberster Stelle. Bereits in den kommenden Wochen sollen die ersten Testfahrzeuge im Straßenbild auftauchen.

Offizieller Start für Ende 2027 geplant

Völlig leer sind die Fahrersitze vorerst nicht: Speziell geschulte Mitarbeiter lenkt die Autos zuerst manuell durch die Stadt, um das gesamte Straßennetz mit Sensoren abzutasten und hochpräzise HD-Karten zu erstellen. Erst wenn der Bordcomputer den dichten Stadtverkehr fehlerfrei beherrscht, fällt die Lenker-Pflicht. Gegen Ende 2027 soll der Dienst dann für alle Kunden starten.

Die Politik drängt unterdessen auf Tempo. Die Technologie müsse nun rasch auf die Straße und in den Alltag integriert werden, betont Bayerns Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann. Verkehrs-Staatssekretär Christian Hirte sieht darin eine strategische Weichenstellung: Es müsse der Anspruch sein, dass solche Systeme in Europa nicht nur genutzt, sondern auch hier entwickelt und betrieben werden.

16-mal sicherer als menschliche Lenker

Um Skeptiker von der Technologie zu überzeugen, verweist Waymo auf die bisherige Unfallstatistik: Bei über 350 Millionen autonom gefahrenen Kilometern gab es 16-mal weniger Unfälle mit Schwerverletzten, 14-mal weniger Fußgänger-Kollisionen und sechsmal weniger Unfälle mit Radfahrern als bei menschlichen Lenkern.

Auch Verbände für sehbehinderte Menschen setzen große Hoffnungen in den Neustart. "Der bevorstehende Start von Waymo in Deutschland ist ein großartiger Schritt hin zu sichereren Mobilitätsangeboten. Gleichzeitig trägt er dazu bei, Hürden abzubauen, auf die Menschen mit Blindenführhunden bei klassischen Taxis und Fahrdiensten oft stoßen", erklärt Maik Schubert von der Blindenführhundeschule Schubert & Wetzel.

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