Prestige-Bau statt "Lamarr"

Benkos Bauruine auf Mahü: Das ist das neue Konzept

Das frühere Signa-Projekt auf der Mariahilfer Straße trägt einen neuen Namen. Bis Anfang 2028 sollen Wohnungen, Hotel und Geschäfte entstehen.
Österreich Heute
17.07.2026, 10:00
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Skandal-Insolvenzen, undurchsichtiges Finanz-Chaos, unerfüllte Pläne. Nach dem Kollaps von René Benkos Immo-Imperium, tritt das Prestige-Projekt auf der Mariahilfer Straße in eine neue Phase.

Das einstige Signa-Prestigeprojekt "Lamarr" auf der Mariahilfer Straße in Wien hat einen neuen Namen. Der Gebäudekomplex wird künftig als "Grand Museum Residences" vermarktet, so der ORF. Der neue Markenauftritt ist bereits auf den Bauzäunen rund um die Baustelle zu sehen.

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Realisiert wird das Projekt von der Stumpf-Gruppe. Bis Anfang 2028 sollen dort rund 200 Eigentumswohnungen sowie ein Geschäftsquartier mit rund 12.000 Quadratmetern Fläche entstehen.

Geplant sind Appartements mit 35 bis 270 Quadratmetern Wohnfläche. Laut Website gehören außerdem ein Fünfsternehotel, luxuriöse Dachgärten, ein privater Fitnessraum und ein Concierge-Service zum Konzept.

Verkaufsstart im Herbst

Laut Stefan Zöser, Geschäftsführer der Stumpf Development, ist das Interesse an den Wohnungen bereits groß. Es gebe schon Hunderte Vormerkungen, sagte er zuletzt zu den "Salzburger Nachrichten" und dem "Standard".

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Mit dem Verkauf der Wohnungen soll im Herbst begonnen werden. Die Preise stehen laut Zöser derzeit noch nicht fest.

Dachpark bleibt für alle zugänglich

Fix ist auch, dass die öffentlich zugängliche, begrünte Dachterrasse kommt. Sie war dem Bezirk Neubau besonders wichtig und wurde mit der Stadt vertraglich abgesichert.

Nach Angaben des Rathauses kann das Gebäude ohne Einhaltung dieser Vereinbarung nicht fertiggestellt werden. Geplant ist ein rund 1.000 Quadratmeter großer Dachpark im hinteren Teil des Gebäudekomplexes. Der Zugang soll ohne Konsumzwang möglich sein. Lediglich in der Nacht wird das Freiluftareal geschlossen. Für die Instandhaltung ist der Eigentümer verantwortlich.

Nach Signa-Pleite komplett neu geplant

Ursprünglich wollte die inzwischen zusammengebrochene Signa-Gruppe von René Benko auf dem Areal des ehemaligen Leiner-Gebäudes einen großen Shoppingtempel errichten.

Nach der Signa-Pleite übernahm der Wiener Investor Georg Stumpf den bereits abgerissenen Rohbau und überarbeitete das Projekt grundlegend. Mit den "Grand Museum Residences" setzt der neue Eigentümer nun auf ein völlig neues Konzept mit Wohnungen, Hotel und Geschäftsflächen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.07.2026, 10:00