Die Signa-Ruine auf der Mahü ist dem Erdboden gleichgemacht worden, zehntausende Tonnen Beton und Stahl wurden bereits abgetragen. Noch im Frühling soll mit dem Neubau in Wien-Neubau begonnen werden, wir berichteten.
Geplant ist ein Mix aus Shopping, Gastronomie und Wohnungen: In den unteren Etagen entstehen Verkaufsflächen, darüber sollen rund 200 Eigentumswohnungen entstehen. 2028 soll alles fertig sein. Nun gehe es darum, "dass hier endlich sichtbar ein Impuls für die Mariahilfer Straße entsteht", so Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne).
"Wir haben jetzt Rechtssicherheit und die Bauarbeiten gehen zügig voran: Das ist ein wichtiger Schritt für die untere Mariahilfer Straße. Viele in der Gegend wollen, dass die Abbrucharbeiten jetzt rasch abgeschlossen werden", macht Reiter Druck.
Die Situation für Anrainer und Betriebe sei in den vergangenen Monaten sehr belastend gewesen. "Deshalb bleiben wir weiter in engem Austausch und sind für alle Anliegen da. Umso mehr danke ich allen, die diese schwierige Phase bisher mitgetragen haben: Das war für uns alle eine harte Nuss."
Für Reiter positiv: "Der Dachpark kommt fix und wird sogar größer, das ist ein echter Gewinn für Neubau und ganz Wien." Klar sei aber auch: "Der Abbruch selbst war ein massiver Eingriff, dabei wurde enorme graue Energie vernichtet. Das ist ein echter Klimakiller und aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß. Genau deshalb braucht es rasch strengere Regeln in der Bauordnung für Rückbau, Wiederverwendung und Abrisse."