Geniale Erfindung

Berliner (77) erfindet Klo-Träger fürs Fahrrad

Ein 77-jähriger Tüftler aus Berlin hat einen Gepäckträger entwickelt, mit dem man sogar Toilettenschüsseln per Rad transportieren kann.
Technik Heute
16.05.2026, 20:47
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Wer mit dem Fahrrad größere Einkäufe erledigen will, stößt schnell an Grenzen. Constantin Bartning hat dafür eine ungewöhnliche Lösung entwickelt: einen Fahrradsperrgutträger namens "Fasgut".

Die Idee ist simpel. Statt gleich ein Lastenrad oder einen Anhänger zu nutzen, soll eine spezielle Halterung am Gepäckträger reichen, um auch sperrige Gegenstände mitzunehmen.

Wie chip.de unter Berufung auf den Tagesspiegel berichtet, entstand die Idee aus einem ganz praktischen Problem: Bartning wollte kleinere Baumarkteinkäufe mit dem Fahrrad transportieren.

So funktioniert der Fasgut-Träger

Der Träger besteht aus zwei Sperrholzplatten. Eine Platte wird am Gepäckträger befestigt, die zweite lässt sich im rechten Winkel ausklappen und bildet eine kleine Ladefläche. Darauf können sperrige Gegenstände gestellt und mit Gurten gesichert werden.

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Das Besondere: Viele Dinge lassen sich hochkant transportieren. Dadurch passen auch längere Gegenstände auf ein normales Fahrrad - etwa ein kleiner Weihnachtsbaum oder Holzlatten.

Von der Kloschüssel bis zur Leiter

Laut Bartning wurden mit dem System bereits unterschiedlichste Dinge transportiert: eine Haushaltsleiter, ein Kinderfahrrad, Gasflaschen, Blumenerde oder sogar eine Toilettenschüssel. Auch Bambusstangen mit rund 3,5 Metern Länge sollen sich damit befördern lassen.

Das Gewicht ist allerdings begrenzt. Die Aufhängung erlaubt etwa zehn Kilogramm pro Seite, insgesamt sollten rund 17 Kilogramm nicht überschritten werden.

Produktion in sozialer Werkstatt

Der Träger wiegt etwa 2,7 Kilogramm und wird in einer geschützten Werkstatt in Berlin-Zehlendorf produziert. Der Preis liegt bei rund 98 Euro für einen Bausatz.

Reich wird Bartning damit nicht - die Einnahmen decken gerade die Produktionskosten. Bislang wurden nur etwa 15 Stück verkauft. Der 77-Jährige hofft, sein System auf Fahrradmessen bekannter zu machen.

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