In Deutschland ist die fiese Methode bereits weit verbreitet, jetzt hat es auch in Oberösterreich jemanden erwischt. Die Exekutive ist alarmiert, sie geht davon aus, dass die Form der Gaunerei auch bald hierzulande zunehmen wird.
So gehen die Täter vor: Sie spitzen im Internet auf private Verkaufsinserate und täuschen Interesse an den angebotenen Fahrzeugen vor. Die Kommunikation wird dann rasch auf Messengerdienste verlagert. Zum Nachweis der vermeintlichen Identität werden falsche Ausweisdokumente und Gewerbescheine übermittelt.
Im Anschluss schicken die Gauner eine gefälschte Überweisungsbestätigung. Danach taucht ein Transportunternehmen, das selbst nicht vom Betrug weiß, auf, um den Wagen abzuholen und nach Deutschland zu bringen. Das Schlimme: Der vereinbarte Kaufpreis langt freilich nie auf dem Konto des Opfers ein.
Die Kriminellen schauen dann, dass sie das Auto, ebenfalls im Internet, möglichst schnell loswerden. Sie bieten den Pkw zu einem günstigen Preis an. Um diesen zu rechtfertigen, schrecken sie sogar vor Beschädigungen nicht zurück.