Quietschende Hilferufe

Biber sitzt in Schacht fest – Feuerwehr eilt zu Hilfe

Ein Biber saß tief unten in einem leeren Kraftwerksbecken fest. Mit lautem Quietschen machte das geschwächte Tier auf seine missliche Lage aufmerksam.
Oberösterreich Heute
18.09.2026, 10:42
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Tierischer Großeinsatz am Donnerstag beim Traunkraftwerk in der Ortschaft Gschwandt in Bad Goisern (Bez. Gmunden): Fischer hörten plötzlich "quietschende Hilfeschreie". Als sie der Sache nachgingen, entdeckten sie tief unten in einem Betonbecken einen Biber.

Biber ließ sich widerstandslos retten

Der Nager dürfte über eine Mauer in das wasserlose Becken geplumpst sein. Wieder hinaus ging es allerdings nicht: Die hohen Betonwände wurden für ihn zur ausweglosen Falle. Die Fischer alarmierten die Freiwillige Feuerwehr Bad Goisern.

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Zwei Feuerwehrmänner stiegen mit Steckleitern zu dem tierischen Pechvogel hinunter. Dieser habe bereits "ziemlich geschwächt" gewirkt und seine Retter deshalb ohne Gegenwehr an sich herangelassen, berichtet die Feuerwehr.

Der Biber wirkte laut Polizei schon geschwächt.
FF Bad Goisern

Biber schnappte sich direkt Holzstück

Behutsam trugen die Einsatzkräfte den Biber über die Leiter und durch einen betonierten Kanal zurück zum Wasser. Dort wurde er wieder in die Freiheit entlassen.

Von der anstrengenden Rettungsaktion ließ sich der Nager offenbar nicht lange beeindrucken: Kaum im Wasser, schnappte er sich ein schwimmendes Holzstück und zog davon.

red,18.09.2026, 10:42