In vier Wochen ist es wieder so weit: Von 23. bis 27. September verwandelt der Salzburger Rupertikirtag die Plätze rund um den Dom in ein großes Festgelände. Im Vorjahr kamen an sechs Veranstaltungstagen rund 200.000 Menschen, heuer dauert der Kirtag wieder die üblichen fünf Tage.
Wegen der Bauarbeiten auf dem Mozartplatz verteilt sich das Fest auf Domplatz, Kapitelplatz, Residenzplatz und Alten Markt. Fahrgeschäfte, Riesenrad, das historische Kettenkarussell aus dem Jahr 1848, Handwerk und zahlreiche Standln warten auf die Besucher.
Wer Durst bekommt, muss mit höheren Preisen rechnen. Im großen Festzelt mit knapp 1.350 Sitzplätzen und weiteren 800 Plätzen im Gastgarten kostet ein halber Liter Stiegl Goldbräu heuer 7,40 Euro, das schreiben die Salzburger Nachrichten (SN). Im Vorjahr waren es noch 7,10 Euro. Für die Maß werden 14,30 Euro statt bisher 13,80 Euro fällig.
Günstiger ist das Augustinerbier am Stand der Rauchenbühelhütte. "Trotz Teuerung haben wir uns dazu entschlossen, den Bierpreis das dritte Jahr in Folge nicht zu erhöhen", sagt Sophia Burtscher von der Rauchenbühelhütte den SN. Die Halbe kostet dort 6,50 Euro, die Maß 12 Euro.
Zum Vergleich: Auf dem Oktoberfest in München kostet eine Maß heuer zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Für Gläser und Krüge werden übrigens zusätzlich fünf Euro Pfand fällig, für PET-Flaschen ein Euro.
Auch beim Essen kommt einiges zusammen. Ein halbes Grillhendl mit Pommes und Ketchup kostet im Festzelt 18,90 Euro. Großarler Schweinsbraten mit Biersaftl, Sauerkraut und Serviettenschnitte gibt es um 23,10 Euro, Hüttschlager Rinderschmorbraten um 29,90 Euro.
Kasnocken kosten 17,30 Euro, Bauernkrapfen mit Sauerkraut 15,30 Euro und Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster 15,90 Euro. Die süße Variante des Bauernkrapfens mit Marillenmarmelade und Staubzucker kostet 7,90 Euro.
Wer für acht Personen einen Tisch im Festzelt reservieren will, muss mit einer Mindestkonsumation von 750 Euro rechnen.