Brand im Gymnasium geklärt

Schülerin (16) unter Verdacht! Schule angezündet

Nach dem verheerenden Feuer im Gymnasium Hallein hat die Polizei zwei Jugendliche ausgeforscht. Eine 16-jährige Schülerin gilt als Hauptverdächtige.
Österreich Heute
23.08.2026, 06:53
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Monatelang war unklar, wer hinter dem verheerenden Feuer im Gymnasium Hallein (Salzburg) steckt. Jetzt haben die Ermittler zwei Tatverdächtige ausgeforscht: Eine 16-jährige Schülerin und ein 17-jähriger Bursche sollen die Schulbibliothek mit einer erheblichen Menge Benzin in Brand gesetzt haben, es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Feuer war am 11. Mai kurz nach 3 Uhr Früh ausgebrochen. Eine der größten Schulbibliotheken Salzburgs wurde schwer beschädigt, Hunderte Bücher wurden zerstört. Der Schaden wurde auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Bursche gesteht, Schülerin schweigt

Die 16-jährige Hauptverdächtige war laut Staatsanwaltschaft Schülerin des Gymnasiums. Der 17-Jährige, ein Freund des Mädchens, besuchte die Schule hingegen nicht – das berichtet der ORF.

Der Bursche zeigte sich geständig, den Brand mit einer erheblichen Menge Benzin verursacht zu haben. Die 16-Jährige machte von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch.

Warum die Bibliothek angezündet worden sein soll, ist weiterhin offen. "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen", sagt Ricarda Eder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, im ORF.

Beide Jugendlichen werden wegen Brandstiftung bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Hausmeisterin hörte  Explosionen!

In der Nacht des Brandes hatte die in einer Dienstwohnung in der Schule lebende Hausmeisterin mehrere kleine Explosionen gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Die Einsatzkräfte fanden mehrere Brandstellen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume konnte durch die funktionierenden Brandschutztüren und den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Schon kurz nach dem Feuer deutete vieles auf Brandstiftung hin. Ein auf Brandbeschleuniger spezialisierter Spürhund schlug bei den Untersuchungen mehrmals an. Damals war noch unklar, welche Substanz verwendet worden war. Nun steht fest: Es handelte sich um Benzin.

Zehn Tage kein Unterricht in der Schule

Für die Schüler hatte der Brand unmittelbare Folgen. Zehn Tage lang gab es am Gymnasium keinen Präsenzunterricht.

Die schriftliche Zentralmatura konnte dennoch wie geplant im Gebäude stattfinden. Erst nachdem Laboruntersuchungen ergeben hatten, dass die Schulräume wieder ohne Bedenken betreten werden können, wurde das Gymnasium vollständig freigegeben.

{title && {title} } red, {title && {title} } 23.08.2026, 06:53