Großeinsatz in Hallein (Tennengau): In der Nacht auf Montag brannte die Bibliothek des dortigen Gymnasiums – "Heute" berichtete. Besonders brisant: Das Feuer brach ausgerechnet vor der Mathematura aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war bereits ein Fenster der Bibliothek eingeschlagen.
Aus diesem Brand kam schnell der Verdacht auf, dass das Feuer keinen natürlichen Auslöser hatte. Dies soll sich nun auch bestätigt haben. Wie eine Polizeisprecherin gegenüber dem "ORF Salzburg" bestätigte, habe ein Spürhund mehrmals auf Brandbeschleuniger angeschlagen.
Auch an dem eingeschlagenen Fenster seien Spuren gefunden worden. Unklar bleibt vorerst noch, ob es sich bei der Substanz um Benzin gehandelt hatte. Inzwischen hätte die Polizei auch schon einige Schüler befragt. Einen Tatverdächtigen habe man zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht.
Fix ist jedenfalls, dass die Bibliothek samt allen Büchern zerstört wurde. Den Brandschutztüren war es zu verdanken, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitete. Rund 750 Schüler mussten am Montag "Distance Learning" in Anspruch nehmen. Dies soll auch in den kommenden Tagen so bleiben. Die Matura konnte jedoch planmäßig durchgeführt werden.