Wanderer schlägt Alarm

Blitzschlag löst Waldbrand am Guglzipf aus

Ein kurzes Gewitter über dem Bezirk Baden forderte am Samstagnachmittag den Einsatz der Feuerwehr.
Erich Wessely
02.08.2026, 10:37
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FF-Einsatz in Niederösterreich! Durch einen Blitzschlag in einem Baum im dichten Waldgebiet des Guglzipfs in der Gemeinde Berndorf (Bezirk Baden) hatte sich der mit Laub bedeckte Waldboden entzündet.

Woraufhin ein aufmerksam gewordener Wanderer den Entstehungsbrand bemerkte und sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählte. Fast zeitgleich gingen in der Alarmzentrale weitere Meldungen aus der Bevölkerung über eine weithin sichtbare Rauchsäule ein.

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Vier Feuerwehren sofort alarmiert

"Aufgrund des weitläufigen Gebietes rund um den Berndorfer Guglzipf werden hier bei einem B2 Vegetationsbrand – Waldgebiet sofort vier Freiwillige Feuerwehren (FF St.Veit/Triesting; FF Berndorf-Stadt; FF Veitsau und FF Kleinfeld) alarmiert", teilte das Bezirksfeuerwehrkommando Baden (www.bfkdo-baden.com) mit.

Wegen Wildwuchs musste der genaue Brandbereich zuerst zu Fuß erkundet werden. Eine direkte Zufahrt zur Einsatzstelle mit den Tanklöschfahrzeugen war nur bedingt möglich. Die letzten Meter zum eigentlichen Brandherd, der sich im Steilhang befand, musste ebenfalls zu Fuß bewältigt werden.

Feuer rasch eingedämmt

"Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, setzten die Trupps bis zum Aufbau der Löschleitung sofort Kleinlöschgeräte und auch spezielles Waldbrand-Bekämpfungswerkzeug ein. Eine zusätzliche Herausforderung war jedoch, um überhaupt dort arbeiten zu können, man musste erst Platz im dichten Dickicht schaffen. Durch diesen Erstangriff konnte das Feuer rasch eingedämmt werden. Die betroffene Brandfläche blieb dadurch sehr gering", heißt es seitens der Feuerwehr.

Bereits rund 45 Minuten nach der Alarmierung konnte durch den Einsatzleiter der FF St.Veit a.d. Triesting, Georg Rumpler, "Brand Aus" vermeldet werden.

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"Zur Sicherung des Erfolgs ließ der Feuerwehreinsatzleiter noch den betroffenen Wurzelstock sowie den Waldboden großflächig mit Wasser benetzten und zum Abschluss nochmals mittels Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrollieren. Die Löschwasserversorgung stellten die Tanklöschfahrzeuge, ein Feuerwehr-Tankanhänger sowie ein örtlicher Landwirt mit einem Güllefass sicher", informierte das Bezirksfeuerwehrkommando.

Ein Rettungsteam vom Roten Kreuz Triestingtal und ein Bezirkseinsatzleiter Rettung standen vor Ort in Bereitschaft. Nach rund eineinhalb Stunden konnten die vier Feuerwehren den Einsatz erfolgreich beenden und wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

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