"Falsch eingeschätzt"

Boateng spricht offen über Tod seiner Ex-Freundin

Der ehemalige Bayern- und LASK-Spieler Jerome Boateng äußert sich in einer Doku umfassend zum Suizid seiner Ex-Freundin – und räumt Fehler ein.
Sport Heute
18.11.2025, 08:46
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Mit Deutschland Weltmeister, mit den Bayern zweifacher Champions-League-Sieger und neunfacher Meister – Jerome Boateng war in seiner Blütezeit ein Superstar. Seine Karriere ließ der Innenverteidiger heuer beim LASK ausklingen.

Privat erlebte der Berliner jedoch auch die Schattenseiten mit. Eine dreiteilige ARD-Dokumentation mit dem Titel "Being Jerome Boateng" soll nun laut TV-Sender ab Freitag "die Geschichte eines Ausnahmefußballers zwischen Triumph und Absturz" erzählen.

War seine frühe Karriere geprägt von Höhen, geriet der 76-fache Nationalspieler in den vergangenen Jahren unter anderem wegen Körperverletzungsverfahren immer wieder fernab der Sportseiten in die Schlagzeilen. In der Serie verspricht die ARD "ein vielschichtiges und multiperspektivisches Porträt".

Ein Teil der Sendung beschäftigt sich mit dem Ableben von Boatengs Ex-Freundin Kasia Lenhardt – die Frau beging 2021 Selbstmord. Der Fußballer hatte kurz nach der Trennung und wenige Tage vor dem Suizid in einem Bild-Interview schwere Vorwürfe gegen sie erhoben.

In der Doku sagt Boateng nun: "Was deutlich und klar für mich ist, ist, dass ich die Situation im Nachhinein falsch eingeschätzt habe und damit einfach besser hätte umgehen müssen, anders."

Der Ex-Kicker weiter: "Ich habe einen Menschen verloren, den ich sehr geliebt habe. Ich bin immer noch dabei, ihren Tod zu verarbeiten." Zudem beklagt er: "Ich habe öffentlich wahrgenommen, dass mir so ein bisschen abgesprochen wird, dass ich trauern darf. Wie es in einem Menschen aussieht, kann nur ich selbst beantworten."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.11.2025, 10:57, 18.11.2025, 08:46
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