Vor Finale gegen Bosnien

Polster zuversichtlich: "Weil wir viel besser sind"

Toni Polster glaubt an das ÖFB-Team und gibt sich vor dem entscheidenden Qualifikationsspiel um das direkte WM-Ticket gegen Bosnien positiv.
Sport Heute
18.11.2025, 09:24
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Österreich kämpft heute gegen Bosnien (20.45 Uhr) um die erste WM-Qualifikation seit 1998. Bei "Sport und Talk" sprechen mit Andreas Herzog, Toni Polster und Ivica Vastic drei ehemalige Teamspieler, die damals in Frankreich dabei waren, über die aktuelle Mannschaft – und darüber, wie es ist, bei einer Weltmeisterschaft zu spielen.

Herzog zeigt sich vor dem Entscheidungsspiel optimistisch: "Jetzt ist es eine Situation, in der es noch einmal eng werden kann, aber ich glaube trotzdem, dass wir uns qualifizieren – weil wir besser sind als Bosnien. Es ist jedenfalls schöner, wenn man im letzten Spiel zu Hause gewinnt und das Stadion nach 90 Minuten zu feiern beginnt."

Dem ÖFB-Team reicht bereits ein Unentschieden, um das WM-Ticket zu lösen. Polster warnt jedoch: "Es reicht uns ein Unentschieden, aber auf Unentschieden zu spielen, ist immer gefährlich. Ich glaube aber, dass sie wieder so dominant auftreten werden wie gegen Zypern. Dann werden wir das auch gewinnen, weil wir qualitativ viel, viel besser sind."

Präsident Alexander Van der Bellen beim ÖFB-Team:

Ivica Vastic gibt dem Nationalteam einen Tipp: "Mit kaltem Kopf, aber mit heißem Herz in dieses Spiel hineingehen.“

"Rohrkrepierer statt Blockbuster"

Bei der letzten WM-Teilnahme 1998 überzeugte Österreich damals nicht. Wie Herzog erklärt: "Die WM war dann eine Enttäuschung, weil wir mit großen Erwartungen hingefahren sind und es geheißen hat, dass wir mutig und Hollywood spielen. Aus Hollywood ist nichts geworden. Es war dann kein Blockbuster, sondern eher ein Rohrkrepierer.“

Video: Muss das Nationalstadion in Wien stehen?

Dem ÖFB-Team fehlte damals laut Herzog der Mut: "Bei einem Großereignis musst du von Beginn an mutig sein und nicht glauben, dass Kamerun eine Wundermannschaft ist. Unsere Spione sind zu denen hingefahren und haben gesagt, dass die richtig super sind. Statt Vollgas waren wir dann schon wieder auf der Handbremse.“

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.11.2025, 11:14, 18.11.2025, 09:24
Jetzt E-Paper lesen