Die Behörden machen weiter Druck auf Poser und Raser in der Wiener City. Am vergangenen Wochenende fand bereits zum vierten Mal innerhalb kurzer Zeit eine groß angelegte Schwerpunktaktion statt. Gemeinsam mit mehreren Magistratsabteilungen kontrollierte die Polizei an mehreren Punkten in der Inneren Stadt Fahrzeuge und Lenker.
Im Fokus standen überhöhte Geschwindigkeit, unnötiger Fahrzeuglärm, illegale Umbauten und gefährliche Fahrmanöver. Die Bilanz der Kontrollen kann sich sehen lassen: 89 Alkovortests, 73 Anzeigen, 27 Organmandate und acht Fahrzeuge mussten zur Landesfahrzeugprüfstelle. Dabei wurden 15 schwere technische Mängel sowie ein Fahrzeug mit Gefahr im Verzug festgestellt.
Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) begrüßt das konsequente Vorgehen: "Die vierte Schwerpunktaktion innerhalb kurzer Zeit zeigt deutlich, dass die Behörden entschlossen gegen Poser, Raser und andere Verkehrssünder vorgehen. Rücksichtsloses Verhalten, überhöhter Lärm und gefährliche Fahrmanöver haben in der Inneren Stadt keinen Platz."
Auch Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, kündigt weitere Kontrollen an: "Diese Schwerpunktaktionen sind Ausdruck unserer kontinuierlichen Arbeit im Bereich der Verkehrssicherheit. Gemeinsam mit den beteiligten Dienststellen wird gehandelt, sobald die Sicherheit in der Inneren Stadt oder an anderen Orten gefährdet ist."