Die Aufregung um das Unterhosen-Verbot und den Maulkorb für die Formel-1-Stars hat Folgen.
FIA-Boss Mohammed Ben Sulayem lenkt ein, kündigt in einem Brief an alle zehn Teams der PS-Königsklasse an, sich künftig weniger in das Tagesgeschäft einmischen zu wollen. Der Chef des Weltverbandes sichert zu, sich auf strategische Fragen zu konzentrieren.
Zuletzt war der Boss in die Kritik geraten, nachdem er Piloten das Tragen von Schmuck und privater Unterwäsche untersagte.
Zuletzt sorgte auch ein angeblicher Maulkorb für die Piloten für Ärger. Die FIA änderte den Sport-Kodex so, dass sich die Athleten bei politischen und religiösen Themen nicht mehr mit ihrer persönlichen Meinung hätten äußern sollen. Routinier Valtteri Bottas sagte: "Mir hat es immer gefallen, wie einige Piloten für etwas eingetreten sind – wie etwa Sebastian Vettel. Ich verstehe nicht, wieso man uns kontrollieren will. Wir sollten etwas sagen dürfen, wenn wir das wollen."
Jetzt sollen die Sportler und ihre Teams offenbar wieder im Fokus stehen, der FIA-Boss in den Hintergrund rücken.