Box-Ikone Klitschko plant sein Comeback im Ring

Sehen die Box-Fans bald das Duell zweier Champions vergangener Tage? Vitali Klitschko will in den Ring zurück, und fordert ein Duell mit Lennox Lewis.
Zwei ganz große Namen sollen schon bald wieder im Box-Ring stehen. Vitali Klitschko kündigt sein Comeback an, er will gegen den Briten Lennox Lewis antreten. Was hat es mit dem Duell der beiden auf sich? Immerhin ist Klitschko bereits 46 Jahre alt, Lewis hat sogar schon 52 Jahre auf dem Buckel.

Neuauflage

Der Hintergrund: 2003 siegte Lewis im Duell der beiden in Los Angeles nach einem Abbruch, weil Klitschko aus Cuts über dem Auge blutete. Zum Rematch kam es aber nie. Das soll nun nachgeholt werden, allerdings in einem Show-Kampf. Dieser soll beim Kongress des Verbands World Boxing Council (WBC) zwischen dem 30. September und dem 5. Oktober steigen.

Für den guten Zweck



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Kongress findet in Kiew statt. Klitschko ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt. Der Kampf soll im Rahmen einer Auktion stattfinden und einem guten Zweck dienen. Über die Voraussetzungen und Regeln sind noch keine Details bekannt.

Wiedersehen macht Freude



Klitschko freut sich auf die Neuauflage des Duells vom 21. Juni 2003, nach dem er seinen aktive Karriere beendet hatte. "Ich hatte einfach alle meine Ziele erreicht: Ich wollte der unumstrittene Champion sein, sammelte alle damals wichtigen WM-Gürtel und habe alle anderen ausgeschaltet. Es gab nichts mehr zu beweisen in meiner Ära", meinte er später über die Gründe für seinen Abgang.

Zu viele Kämpfe



Auch Lewis hatte schon damals das Karriere-Ende im Blick. Er erinnert sich an den Fight: "Ich war damals entschlossen aufzuhören. Schon der Kampf gegen Vitali war nicht wirklich geplant. Aber der TV-Sender HBO wollte das Duell. Also habe ich noch einmal geboxt. In meiner schlechtesten Verfassung habe ich Vitali noch geschlagen. Mein Problem war einfach: Ich hätte damals erst ein Rematch mit Vitali machen müssen, und dann wäre Wladimir dran gewesen - bestimmt noch einmal mit Revanche. Das waren mir zu viele Kämpfe. Ich war ja schon auf meinem Weg aus dem Boxen raus." (heute.at)

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