Flammen im Eingangsbereich

Brand-Alarm! Klimakonferenzgelände evakuiert

Schrecklicher Zwischenfall bei der UN-Klimakonferenz in Belém! Reporter berichten von hohen Flammen. Das Gelände wurde evakuiert.
20.11.2025, 18:38
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Das Gelände der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém ist am Donnerstag nach dem Ausbruch eines Feuers evakuiert worden. Die Konferenzteilnehmer versammelten sich ruhig auf einem Platz vor dem Konferenzgelände, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag berichteten.

Zuvor hatten sie gesehen, wie große Flammen im Eingangsbereich in der Nähe der Länderpavillons hochschlugen. Menschen rannten durcheinander, Sicherheitspersonal setzte Feuerlöscher ein und es waren Sirenen und Hubschrauber-Motorenlärm zu hören.

Keine Verletzten

Mittlerweile habe die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle gebracht. "Es ist schon unter Kontrolle, die Feuerwehr des Bundesstaates Pará ist vor Ort", sagte Brasiliens Tourismusminister Celso Sabino.

Über die Ursache des Feuers sowie über den Umfang der Schäden ist noch nichts bekannt. Verletzte soll es dem Minister zufolge nicht geben.

Vor Tagen mehrere Brände vermeldet

Der Vorfall trifft Belém zu einem Zeitpunkt, in dem die Stadt ohnehin besonders wachsam ist – dieser Tage läuft hier die größte Klimakonferenz der Welt. In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere Brände gegeben, die zwar nichts direkt mit der COP zu tun hatten, die Behörden aber trotzdem in Alarmstimmung versetzten.

So ging am 10. November ein Baumateriallager in der Nähe des renovierten Flughafens in Flammen auf, der schwarze Rauch war stadtauswärts zu sehen, verletzt wurde niemand. Außerdem brannten ein Bus und ein Auto auf einer Straße in der Nähe eines Parks, der erst im Oktober zur COP30-Eröffnung eingeweiht worden war.

Sicherheitsvorkehrungen verschärft

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Konferenzgelände wurden schon in den Tagen zuvor verschärft, nachdem die UN auf Schwachstellen in der Struktur und der Zugangskontrolle der sogenannten "Blauen Zone" hingewiesen hatte – einem Bereich, den sie selbst verwaltet.

Seitdem sind Polizei, Armee, die Nationale Öffentliche Sicherheitskraft und die Feuerwehr mit über tausend Einsatzkräften im Rahmen der "Operation COP30" im Einsatz, um die Teilnehmenden bestmöglich zu schützen. In den letzten Tagen mussten wegen Protestaktionen sogar vorsorglich einzelne Pavillons geräumt werden.

{title && {title} } red,20 Minuten, {title && {title} } Akt. 20.11.2025, 18:52, 20.11.2025, 18:38
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