Brandanschlag auf Muezzin-Wagen mitten in Wien

Ein "Heute"-Leserreporter filmte, wie der Wagen lichterloh in Flammen stand
Ein "Heute"-Leserreporter filmte, wie der Wagen lichterloh in Flammen standLeserreporter
Nach der Aufreger-Demo samt Schüssen und Muezzin-Rufen aus Lautsprechern wurde nun der Wagen des Veranstalters von Unbekannten in Brand gesetzt.

Sonntagfrüh, keine Woche nach dem schrecklichen Terroranschlag in der Innenstadt, wurden die Bewohner der Josefstadt von lauten Gewehrsalven und Muezzin-Rufen aus dem Schlaf gerissen. Glücklicherweise handelte es sich nicht um ein neuerliches islamistisches Attentat, sondern "nur" um eine besorgniserregende Störaktion, die für helle Aufregung im Bezirk sorgte – "Heute" berichtete.

Nun drohen dem Veranstalter aber nicht nur juristische Konsequenzen. In der Nacht auf Dienstag wurde offenbar ein Brandanschlag auf den Pritschenwagen verübt, der vor zwei Tagen mit Lautsprechern durch den Bezirk gezogen war. Auf Bildern und Videos ist zu sehen wie Flammen aus dem Motorraum schlagen, die Front des weißen Autos brannte komplett aus.

Wer genau dafür verantwortlich ist, ist noch unklar, auf Seiten der Wiener Antifa und anderer linken Gruppierungen wird der Vorfall bereits als Rachaktion für den hetzerischen Auftritt gefeiert:

Rückblick

Sonntagfrüh fuhr der Wagen noch samt Begleitschutz durch die Polizei durch den Bezirk und beschallte die Straßen erst mit orientalischer Musik und dann mit Schüssen und anitislamischen Parolen. Zahlreiche erboste Bürger buhten die Verantwortlichen von ihren Fenstern aus aus. Wie später bekannt wurde, handelte es sich dabei um eine angemeldete Demo einer Privatperson, die von den anwesenden Polizisten aber unter anderem wegen Störung der öffentlichen Ordnung und des Verdachts der Verhetzung vorzeigt beendet wurde. Die Polizei entschuldigte sich später für den Vorfall.

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