Immer wieder verschwanden Waren aus einer Tankstelle im steirischen Liezen. Dahinter soll ein Trio gesteckt haben, das sich für die Diebstähle eine feste Vorgehensweise zurechtgelegt hatte. Während zwei Brüder die Mitarbeiter beschäftigten, griff ein dritter Mann zu.
Die drei Verdächtigen konnten mittlerweile ausgeforscht werden. Bei ihren Einvernahmen legten sie umfassende Geständnisse ab.
Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei Brüder aus der Slowakei im Alter von 15 und 18 Jahren sowie einen 29-jährigen Ungarn.
Laut Ermittlungen sollen die drei über mehrere Wochen gemeinsam in der Tankstelle im Ortsgebiet von Liezen zugeschlagen haben. Dabei übernahmen sie unterschiedliche Aufgaben. Die beiden Brüder verwickelten die Angestellten in Gespräche und sorgten so für Ablenkung.
Währenddessen soll der 29-Jährige Lebensmittel und kleinere elektronische Geräte gestohlen haben. Nach den Diebstählen wurde die Beute unter den drei Verdächtigen aufgeteilt.
Die Ermittler kamen dem Trio mithilfe von Videoaufzeichnungen auf die Spur. Anhand der Aufnahmen konnten die Identitäten der drei Personen festgestellt werden. Bei den anschließenden Einvernahmen zeigten sich alle drei umfassend geständig.
Sie gaben an, die Diebstähle über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen begangen zu haben. Dabei sollen sie mindestens dreimal pro Woche in der Tankstelle zugeschlagen haben.
Die wiederholten Diebstähle folgten laut den Geständnissen stets demselben Muster: Die Brüder lenkten das Personal ab, ihr älterer Komplize nahm die Waren an sich.
Wie oft die drei tatsächlich zuschlugen, lässt sich aus ihren Angaben nicht exakt bestimmen. Fest steht: Sie räumten ein, über mehrere Wochen regelmäßig Waren aus der Tankstelle gestohlen zu haben.