Ein Mann mit einem Holzstock hat am Stadtbahnhof Iserlohn in Deutschland einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Tatverdächtige hielt sich zunächst bewaffnet im Gleisbett auf. Als Polizisten einschritten, ging er mit erhobenem Stock auf sie los. Bei der anschließenden Auseinandersetzung wurde ein Beamter verletzt.
Der Vorfall ereignete sich am Montag (12. Oktober) gegen 14 Uhr. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie den Mann mit einem Holzstock im Gleisbereich des Bahnhofs bemerkt hatten. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Stadtbahnhof eintrafen, befand sich der Tatverdächtige nicht mehr direkt im Gleisbett. Die Polizisten entdeckten ihn auf dem Fußweg neben den Schienen.
Doch statt sich von den Beamten ansprechen zu lassen, ging der Mann laut Polizei mit erhobenem Holzstock auf sie zu. Die Situation eskalierte. Die Einsatzkräfte mussten den Mann überwältigen und fesseln, um den Angriff zu stoppen. Dabei gelang es dem Tatverdächtigen, einen Polizisten mit dem Stock zu schlagen. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen.
Nach dem Angriff wurde der Mann von der Polizei in Gewahrsam genommen. Anschließend erfolgte eine Untersuchung durch einen Arzt. Unter Einbindung des Ordnungsamtes der Stadt Iserlohn wurde der Tatverdächtige schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Welche Umstände zur Einweisung führten, geht aus der Polizeimeldung nicht näher hervor. Auch zum Alter des Mannes wurden keine Angaben gemacht.
Für den Tatverdächtigen hat der Vorfall auch strafrechtliche Konsequenzen. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erstattet. Der Vorwurf im Zusammenhang mit dem Bahnverkehr bezieht sich auf den Vorfall im Gleisbereich des Stadtbahnhofs.
Ob dadurch Züge behindert wurden oder der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt werden musste, teilte die Polizei nicht mit. Der verletzte Polizeibeamte kam nach bisherigen Informationen mit leichten Verletzungen davon. Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.