Der Bub war am Freitagnachmittag, 24. Juli, mit Freunden im Freibad der oberfränkischen Stadt Naila unterwegs.
Gegen 17 Uhr bemerkten Badegäste den Achtjährigen reglos im Nichtschwimmerbecken.
Mehrere Helfer und die Badeaufsicht holten das Kind sofort aus dem Wasser und begannen mit der Wiederbelebung.
Unter laufender Reanimation wurde der Bub in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war kritisch.
Am Montagabend dann die traurige Nachricht: Trotz intensiver medizinischer Behandlung konnte das Leben des Achtjährigen nicht gerettet werden.
Die Kripo Hof ermittelt nun zum genauen Unfallhergang. Wie der Bub in diese Lage geriet, ist noch unklar.
Die Stadt Naila zeigte sich tief betroffen und bat darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren.
Ein Helferkreis sammelt Spenden für die Kosten der Beisetzung und zur Unterstützung der Angehörigen.
Auch an der Grundschule wurden Maßnahmen gesetzt, damit die Mitschüler das tragische Ereignis verarbeiten können. Schulpsychologen stehen ihnen dabei unterstützend zur Seite.