Die Tatverdächtige war als Buchhalterin für eine österreichische Hotel- und Beherbergungskette tätig. Zwischen April 2024 und März 2026 soll sie ihre berufliche Position dazu genutzt haben, unrechtmäßige Transaktionen von Firmenkonten durchzuführen.
Durch Manipulationen innerhalb der Buchhaltung gelang es ihr über lange Zeit hinweg, die Fehlbeträge zu verschleiern, sodass bei Routinekontrollen zunächst keine Unregelmäßigkeiten auffielen.
Der Schwindel flog erst auf, als im Zuge einer Bilanzierung eine fragwürdige Buchung das Interesse der Prüfer weckte. Eine daraufhin eingeleitete, detaillierte Überprüfung sämtlicher Konten der einzelnen Hotelfilialen brachte schließlich zahlreiche Fehlüberweisungen ans Licht. Das Unternehmen erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.
Nach intensiven Ermittlungen konnte eine Festnahmeanordnung gegen die 47-Jährige erwirkt werden. Polizisten nahmen die Frau am 7. März 2026 fest. Bei ihrer anschließenden Einvernahme zeigte sich die Grazerin geständig, Firmengelder auf Privatkonten umgeleitet zu haben.
Durch die Taten entstand dem Unternehmen ein Schaden in mittlerer sechsstelliger Höhe. Die Verdächtige wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.