Bereits seit mehreren Tagen liegt der Kadaver des Buckelwals "Timmy" am Strand der Insel Anholt in Dänemark. Die Behörden haben nun konkrete Pläne, wie das Tier geborgen werden soll.
Laut der dänischen Umweltbehörde haben die Arbeiten zur Bergung bereits begonnen. Ziel ist es, den Wal in den etwa 50 Kilometer entfernten Hafen der Kleinstadt Grenaa zu bringen, um dort weitere Untersuchungen durchzuführen.
Wie t-online unter Berufung auf TV2 und die "Bild"-Zeitung berichtet, wird der Kadaver mit einem Seil bewegt, was besondere Sicherheitsvorkehrungen erfordert.
Reporter mussten das Gebiet aus Sicherheitsgründen bereits räumen.
Die Obduktion des Tieres soll von dänischen Forschern und Tierärzten vorgenommen werden. Ziel ist es, die genauen Todesumstände des Wals zu klären und wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.
Jana Hansen von der dänischen Umweltbehörde betonte, dass es eine enge Abstimmung mit deutschen Behörden und Forschungseinrichtungen gibt. Damit soll sichergestellt werden, dass alle relevanten Informationen ausgetauscht werden.
Timmy war erst am 14. Mai an den Strand von Anholt gespült worden – rund zwei Wochen nach einer erfolglosen Rettungsaktion, bei der das Tier nördlich von Dänemark wieder freigelassen werden sollte.
Experten hatten dem Wal damals nur geringe Überlebenschancen eingeräumt.