Bundesliga im Rückblick: Das war die Zehner-Liga

Die Zehnerliga ist Geschichte – doch was hat sich in der letzten Saison vor der Reform ereignet? Die Bundesliga veröffentlicht nun Zahlen und Fakten.

Alles neu! Seit der Saison 2018/19 wird in Österreich in einer Zwölfer-Liga gekickt. Das Format mit zehn Klubs in der Bundesliga ist Geschichte. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Die Bundesliga gab nun den Geschäftsbericht zur Saison 2017/18 heraus. Hier einige Zahlen und Fakten zur vergangenen Saison im Wortlaut:



Sportliche Rekorde

Mit 83 Punkten stellte der FC Red Bull Salzburg einen neuen Rekord in der Drei-Punkte-Ära auf und holte sich zum historisch unerreichten fünften Mal in Folge den Meisterteller in der Tipico Bundesliga.

Abwechslung wurde ebenso großgeschrieben wie Spielstärke: 295 eingesetzte Spieler in der Tipico Bundesliga und 72,2 Prozent der Tore aus dem laufenden Spiel sind jeweils Rekordwerte in diesem Jahrtausend.

In der Sky Go Ersten Liga fixierte der FC Wacker Innsbruck vor allem dank seiner Comeback-Qualitäten die Rückkehr in die Bundesliga, gleich 20 Punkte holten die Tiroler nach 0:1-Rückständen.

Fan-Bestmarken

1.417.872 Besucher kamen in der Saison 2017/18 in die Stadien der Tipico Bundesliga und Sky Go Ersten Liga. In der höchsten Spielklasse war der SK Rapid Wien mit durchschnittlich 18.791 Besuchern Publikumsmagnet, eine Spielklasse darunter nahm die SV Guntamatic Ried mit durchschnittlich 3.636 Zuschauern den ersten Platz im Zuschauerranking ein.

Dass die Überdachung der Gästesektoren ab der Saison 2019/20 beschlossen wurde, soll die Zuschauerzahlen in Zukunft weiter ankurbeln.

Infrastrukturelle Maßnahmen

Die Weiterentwicklung der Infrastruktur wurde weiter intensiv gefördert. Insgesamt 561.000 Euro flossen aus den Fördertöpfen der Bundesliga in die Infrastrukturprojekte der Klubs, 32 Förderanträge konnten positiv abgewickelt werden. Für die anstehende Überdachung der Gästesektoren wurde eine Förderung von 100.000 Euro beschlossen.

Finanzielle Stabilität

Der erfolgreiche Weg im wirtschaftlichen Bereich konnte in der Saison 2017/18 fortgesetzt werden. Wie in den Vorjahren konnte sowohl bei der Liga, als auch bei deren Tochterunternehmen BLM erneut ein positives Jahresergebnis erzielt werden.

Organisationsentwicklung

Auch die Ligaorganisation selbst wurde in der Saison 2017/18 weiterentwickelt, unter anderem durch eine Strukturreform des Aufsichtsrates, den Abschluss eines neuen Kollektivvertrages und die letzten Vorbereitungen und Bestimmungsänderungen im Hinblick auf die Ligareform im Sommer 2018. Die Bundesliga kann außerdem stolz auf die mittlerweile 16. Saison ohne unterjährige Spielbetriebseinstellung zurückblicken, das sind mehr als 5.580 planmäßig durchgeführte Bewerbsspiele.

(heute.at)

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