Bundesliga-Vizemeister Sturm Graz musste drei Tage nach dem 4:0-Heimerfolg in der Champions-League-Qualifikation gegen Heart of Midlothian aus Schottland bei Regionalliga-Nord-Klub Seekirchen ran, meisterte diese Hürde aber mühelos. Die Mannschaft von Fabio Ingolitsch siegte mit 3:0, wurde nur in der ersten halben Stunde gefordert. Simon Seidl (39.), der gemeinsam mit Keeper Daniil Khudyakov als einzige Spieler in der Startelf bleiben durften, sowie Ryan Fosso (49.) und Stürmer Szymon Wlodarczyk (85.) trafen.
Schon zuvor hatten drei Bundesliga-Vereine deutliche Siege eingefahren: Ried, die WSG Tirol und Wolfsberg stiegen locker auf. Der höchste Sieg davon gelang den Tirolern mit einem 6:0-Schützenfest gegen Niederösterreich-Landesligist Wieselburg. Dabei schnürte Nikolai Baden Frederiksen einen Dreierpack (44., 52., 72.). Auch Ademola Ola-Adebomi (22.), Jaden Bambara (62.) und Lukas Hinterseer (78.) trafen.
Ried und Wolfsberg holten jeweils 5:1-Siege. Für die Innviertler schnürte Evan Eghosa Aisowieren gegen Regionalliga-West-Klub Dornbirn den Doppelpack (30., 45.). Auch Samuel Chukwudi (85.), Lukas Malicsek (72.) und Tobias Lund Jensen (93.) schrieben an. Beim Erfolg der Wolfsberger gegen Regionalliga-West-Verein Lauterach schnürten die Neuzugänge Giacomo Vrioni (27., 80.) und Marco Schabauer (31., 38.) den Doppelpack. Der vierte Treffer ging auf das Konto von Sankara Karamoko (75.).
Deutlich mehr Mühe hatte da schon Altach gegen Ostligist Leobendorf, setzte sich mit dem knappen 1:0-Erfolg durch. Yann Massombo erzielte den Goldtreffer in der 67. Minute.
Eine Blamage erlebte derweil Zweitligist Amstetten. Die Niederösterreicher schieden im Elfmeterschießen gegen Regionalliga-Süd-Klub Deutschlandsberg mit 1:3 im Elfmeterschießen aus. Nach 90 und 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Der FAC musste gegen Ostliga-Verein Horn ebenso ins Elfmeterschießen, nachdem es nach 90 und 120 Minuten 1:1 gestanden war, setzte sich aber mit 4:2 durch. Auch St. Pölten musste bei Regionalliga-Süd-Klub Tillmitsch Überstunden einlegen, doch Lukas Gabbichler sorgte in der 111. Minute für den erlösenden 2:1-Siegtreffer.
Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz zog mit dem 3:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den bekannten Cup-Schreck Union Gurten den Kopf noch aus der Schlinge. Dabei hatte Altmeister Ronivaldo erst in der 90+1. Minute für den 1:1-Ausgleich gesorgt, die Linzer damit in die Verlängerung befördert. In der machten dann Jacob Collmann (100.) und Simon Schnaitter mit einem Eigentor (105.) alles klar.
Zweitliga-Rückkehrer Voitsberg schlug DSV Leoben derweil mit 6:0 deutlich. Dabei netzte Fabian Schubert gleich dreimal (12., 18., 22.), legte Daniel Goriupp einen Doppelpack nach (29., 61.). Manuel Polster hatte den Torreigen in der vierten Minute eingeleitet. Schon nach einer halben Stunde war es 5:0 gestanden.
Die erste ÖFB-Cuprunde wird am Samstag und am Sonntag fortgesetzt.