Der Jugendliche aus dem Bezirk Braunau war Montagabend mit seinem 17-jährigen Bruder und einer 63-Jährigen am Irrsee (Bez. Vöcklabruck) unterwegs. Während seine beiden Begleiter mit einem Klappboot am Ufer entlang in Richtung Zell am Moos fuhren, schwamm der 15-Jährige mit etwas Abstand hinterher.
Um 19.06 Uhr verlor die Frau den Burschen plötzlich aus den Augen. Gemeinsam mit dessen Bruder fuhr sie zurück zum Badeplatz Tiefgraben und setzte einen Notruf ab. Sofort rückten Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr zur groß angelegten Suche aus. Auch Rettung und Notarzthubschrauber hielten sich für den Ernstfall bereit.
Doch der vermeintlich Vermisste zog währenddessen offenbar seelenruhig seine Bahnen. Nur 19 Minuten nach dem Notruf entdeckte ihn die Besatzung eines Feuerwehrbootes wohlauf im Wasser nahe dem Badeplatz Tiefgraben.
Der sportliche Teenager war bis nach Zell am Moos und anschließend wieder zurückgeschwommen. Dabei dürfte er insgesamt rund drei Kilometer zurückgelegt haben. Am Ende konnte er unversehrt wieder mit seinen erleichterten Begleitern zusammengeführt werden.