Eine ungewöhnliche Geschichte sorgt derzeit für Schlagzeilen. Wie die britische Boulevardzeitung "The Sun" berichtet, soll die kubanische Führung versuchen, Donald Trump mit einem spektakulären Angebot auf ihre Seite zu ziehen.
Im Mittelpunkt steht dabei Raúl Guillermo Rodríguez Castro, besser bekannt als "Raulito", ein Enkel des früheren Staatschefs Raúl Castro. Laut dem Bericht soll er hinter den Kulissen Gespräche eingefädelt haben, um die Beziehungen zwischen Havanna und Washington zu verbessern. Die Zeitung beruft sich dabei auf anonyme Regierungs- und Geheimdienstquellen.
Der spektakulärste Teil der angeblichen Offerte: Die Ferieninsel Cayo Santa María könnte demnach in "Trump Island" umbenannt werden. Außerdem sei ein Luxus-Resort mit Hotels, Golfplatz und Casino im Gespräch. Im Gegenzug hoffe Kuba auf gelockerte Sanktionen und neue Investitionen aus den USA.
Kuba steht wegen der verschärften US-Sanktionen wirtschaftlich massiv unter Druck. Deshalb werde nach neuen Wegen gesucht, ausländisches Kapital ins Land zu holen. Experten und frühere Regierungsmitarbeiter, die von der Zeitung zitiert werden, bewerten die angeblichen Vorstöße jedoch unterschiedlich.
Ob an den Behauptungen tatsächlich etwas dran ist, bleibt offen. Washington bestreitet, dass es Gespräche zu diesem Thema gibt.