Wegen Formalfehler

CEO erschossen – Luigi Mangione entgeht Todesstrafe

Überraschende Wendung im Mordfall rund um den Chef des US-Krankenversicherers UnitedHealthcare: Luigi Mangione muss nicht mit der Todesstrafe rechnen.
Newsdesk Heute
30.01.2026, 18:34
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Die zuständige Richterin Margaret Garnett hat am Freitag klargestellt, dass die Staatsanwaltschaft auf Bundesebene keine Todesstrafe gegen Luigi Mangione beantragen darf. Damit ist für den 27-jährigen Verdächtigen zumindest in diesem Punkt ein möglicher Schlusspunkt gesetzt – wie "20 Minuten" berichtet.

Mord-Anklage scheitert an Formalfehler

Ein Anklagepunkt wegen Mordes wurde von der Richterin als technisch fehlerhaft eingestuft. Laut CNN hatte die Staatsanwaltschaft Mangione neben Mord auch zwei Stalking-Vorwürfe zur Last gelegt. Die Ankläger wollten wegen dieser angeblichen "Gewaltverbrechen" sogar die Todesstrafe fordern.

Doch Richterin Garnett entschied, dass die Stalking-Vorwürfe keine "Gewaltverbrechen" im rechtlichen Sinn darstellen. Damit fällt auch der Mordvorwurf auf Bundesebene weg. Andere Anklagepunkte, wie das Stalking, bleiben jedoch bestehen. Hier droht Mangione im schlimmsten Fall eine lebenslange Haftstrafe. Mangione selbst hat sich in allen Punkten nicht schuldig bekannt – weder auf Bundesebene noch vor dem Bundesstaat New York. Auch dort könnte ihm lebenslang drohen. Bereits im September hatte ein Richter eine Terrorismus-Anklage gegen ihn abgewiesen.

Was war passiert?

Mangione soll im Dezember 2024 Brian Thompson, den Chef von UnitedHealthcare, mitten in New York auf offener Straße erschossen haben. Der Vorfall passierte am Morgen des 4. Dezember in der Nähe vom Times Square. Thompson wurde aus nächster Nähe angeschossen und starb wenig später im Spital. Die Tat wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet und sorgte weltweit für Aufsehen.

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