Beim Staatsbankett auf Schloss Windsor stand eigentlich der Besuch des Sultans von Oman im Mittelpunkt.
Doch König Charles III. (77) nutzte seine Rede auch, um seinem ältesten Sohn Prinz William (44) Anerkennung auszusprechen. Von seinem jüngeren Sohn Prinz Harry (42) war dagegen keine Rede.
Anlässlich des ersten Staatsbesuchs eines omanischen Herrschers seit 1982 betonte Charles die Bedeutung internationaler Freundschaften. Besonders freute er sich über die Zusammenarbeit der jüngeren Generation.
Prinz William übernimmt gemeinsam mit dem omanischen Prinzen Sayyid Theyazin die Schirmherrschaft für die Forschungsexpedition "Jewel of Arabia".
"Unsere Beziehungen sind von großer Bedeutung, und in diesem Zusammenhang hat es mich besonders gefreut, dass unsere Söhne, der Prinz von Wales und Seine Hoheit Sayyid Theyazin, gemeinsame Schirmherren der 'Jewel of Arabia'-Expedition geworden sind", erklärte Charles laut "GB News".
Für den Monarchen sei es ein "Symbol des Erfolgs", wenn eine lebendige Beziehung von einer Generation an die nächste weitergegeben werde.
Auch über künstliche Intelligenz sprach der König. Diese bringe sowohl Chancen als auch Gefahren mit sich und müsse mit Weisheit und Weitsicht gesteuert werden.
Auffällig: Während William in der Rede ausdrücklich gelobt wurde, fiel der Name seines jüngeren Bruders Harry kein einziges Mal. Dabei hatte der Herzog von Sussex erst kurz zuvor in einem Gespräch mit dem "GQ Magazine" seinen Wunsch nach einer Versöhnung mit der königlichen Familie deutlich gemacht.
Eine offizielle Reaktion aus dem Buckingham Palace auf Harrys Aussagen gibt es bislang nicht. Auch beim Staatsbankett blieb der 42-Jährige unerwähnt.