Unbekannte verschafften sich Mitte Oktober Zugang zu mehreren E-Mail-Konten von Mitarbeitern der Wohltätigkeitsorganisation. Wie das Magazin "Svensk Damtidning" berichtet, verschickten die Täter anschließend gefälschte Nachrichten im Namen der Stiftung.
Besonders gefährlich: Die E-Mails enthielten schädliche Anhänge. Wer diese öffnete, riskierte, dass auch der eigene Zugang gehackt wurde.
Die Stiftung reagierte sofort und veröffentlichte eine Warnung auf ihrer Webseite. "Mehrere unserer Konten wurden über das Wochenende (17./18. Oktober 2026) gehackt", erklärte die Organisation.
Empfänger wurden aufgefordert, verdächtige Nachrichten umgehend zu löschen. Wer bereits einen Link angeklickt hatte, sollte sich an seinen IT-Support wenden. "Das tut uns leid", entschuldigte sich das Team.
Laut "Svensk Damtidning" waren mindestens zwei weitere Unternehmen in Stockholm von derselben Betrugsmasche betroffen.
Besonders bitter: Die 2015 gegründete Stiftung von Carl Philip und Sofia setzt sich unter anderem gegen Cyber-Mobbing und für einen sicheren Umgang mit dem Internet ein.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Menschen mit Legasthenie. Für Prinz Carl Philip ist das Thema besonders persönlich, da er selbst von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche betroffen ist.