AK muss einschreiten

Chef legt Kellnerin rein – sie kämpft um Tausende Euro

Ihr Chef hielt sich an keine Fristen – das ließ eine Kellnerin nicht auf sich sitzen: Sie wandte sich an die Arbeiterkammer. Es ging um Tausende Euro.
Oberösterreich Heute
22.07.2026, 03:00
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Die Mühlviertlerin begann mitten im Monat als Servicekraft zu arbeiten. Ihr Vorgesetzter meldete sie aber erst zwei Wochen später bei der Gesundheitskasse an.

Dann die böse Überraschung: Wenige Tage nach Ablauf des Probemonats wurde die Frau rückwirkend abgemeldet. Das Problem: Zu diesem Zeitpunkt hätte der Arbeitgeber bereits eine Kündigungsfrist einhalten müssen.

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Das ließ die Betroffene nicht auf sich sitzen und schaltete die zuständige AK-Bezirksstelle Perg ein. Die Experten intervenierten beim Unternehmen.

Es lenkte schließlich ein. Die Kellnerin erhielt eine Entschädigung, außerdem wurden offene Urlaubstage ausbezahlt. In Summe bekam sie 7.000 Euro.

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"So rasch wie möglich zum Recht kommen"

"Unsere Zentrale in Linz und die 14 Bezirksstellen unterstützen die Beschäftigten dabei, so rasch wie möglich zu ihrem Recht zu kommen", so Präsident Andreas Stangl zum Service der Kammer.

PVA will trotz Gehirnblutung nicht zahlen

Auch ein anderer Beschäftigter suchte Rat bei der AK: Er hatte eine Gehirnblutung erlitten und pochte auf Berufsunfähigkeitspension. Die Pensionsversicherungsanstalt legte sich aber quer.

Die Kammer ging vor Gericht. Im folgenden Sozialrechtsverfahren bestätigte ein gerichtlicher Sachverständiger die gesundheitlichen Einschränkungen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.07.2026, 09:36, 22.07.2026, 03:00