5.000 Mitarbeiter betroffen

Chef streicht Gehaltserhöhung – KI wichtiger

Ein US-Firmenchef spart bei den Löhnen, um mehr Geld in Künstliche Intelligenz zu stecken. Die Mitarbeiter gehen heuer leer aus.
Technik Heute
08.06.2026, 18:58
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Es klingt wie ein schlechter Witz, ist aber Realität: Ein amerikanischer Firmenchef hat angekündigt, dass seine Mitarbeiter heuer keine Gehaltserhöhung bekommen werden. Der Grund: Das Geld soll stattdessen in Künstliche Intelligenz investiert werden.

Betroffen sind rund 5.000 Beschäftigte des Cloud-Unternehmens Teradata. Normalerweise erhalten sie jährlich eine Gehaltsanpassung von zwei bis vier Prozent. Doch heuer ist alles anders.

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Wie t3n.de unter Berufung auf Business Insider berichtet, hat Teradata-Chef Steve McMillan in einem internen Memo mitgeteilt, dass die Gehaltserhöhungen ausgesetzt werden. Stattdessen fließt das gesamte Budget in "KI-Investitionen".

Firma will "mit KI gewinnen"

McMillan begründet den Schritt damit, dass Teradata plant, "auf dem Markt mit KI zu gewinnen". Dafür will das Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen, die Expertise in Künstlicher Intelligenz mitbringen.

Als kleinen Trost stellte der Chef seinen Angestellten in Aussicht, dass sie weiterhin leistungsabhängige Boni und Unternehmensanteile erhalten sollen.

Kein Einzelfall in den USA

Teradata ist nicht das einzige US-Unternehmen, das bei den Mitarbeitern spart, um KI voranzutreiben. Bereits Anfang Mai hatte das Tech-Unternehmen TTEC angekündigt, die Zuschüsse zur Altersvorsorge für ein Jahr zu stoppen.

Die Entwicklung zeigt, wie stark KI mittlerweile die Prioritäten in Unternehmen verschiebt - manchmal auch zu Lasten der Belegschaft.

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