Gegen 12.00 Uhr kam es im steirischen Leoben zum Austritt einer Chemikalie. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Abwasser-Pumpstation in der Gösser Straße, berichtet der "ORF Steiermark".
Demnach soll beim Beladen eines Lkw ein Behälter mit einer ätzenden, anorganischen Chemikalie umgekippt sein. Dadurch seien 500 Liter der Flüssigkeit ausgetreten. Was folgte, war ein Einsatz der Feuerwehr.
In weiterer Folge wurde die Gösser Straße für den Verkehr gesperrt, auch eine nahegelegene Schule und ein Kindergarten seien in Alarmbereitschaft versetzt worden. Neben der Leobener Stadtfeuerwehr standen auch Umweltamt Leoben und der Umwelteinsatzdienst des Landes im Einsatz.
Mittlerweile konnte man die Bevölkerung beruhigen. Eine konkrete Gefahr habe nicht bestanden. Ein Teil der Chemikalie konnte aufgefangen werden. Die restliche Flüssigkeit wurde von den Einsatzkräften gebunden oder ist im Erdreich versickert. Der betroffene Bereich wurde ausgebaggert.