China setzt auf Österreich

China-Geschäfte boomen in Österreich

Ob E-Autos, Onlinehandel oder Luftfahrt: Chinesische Unternehmen und Investoren sind längst in Österreich aktiv.
Lea Simecek
25.09.2026, 15:00
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Gebrüder Weiss im E-Commerce:

China gehört zu den wichtigen Märkten von Gebrüder Weiss (GW). Man begann 1992 in Shanghai, hat heute 19 China-Standorte. 2024 wurden über GW Express China rund 25 Millionen Pakete für Online-Händler abgewickelt, die nach Europa, Kanada, Australien und Neuseeland gehen.

Chinesen bauen E-Autos in Graz:

Auch in der Autoindustrie sind chinesische Unternehmen längst in Österreich angekommen: Magna (11.750 Beschäftigte in Österreich) fertigt in Graz im Auftrag chinesischer Marken wie Xpeng und GAC E-Autos. Magna International machte 2024 in China 5,6 Mrd. Dollar Umsatz; rund 60 % davon mit chinesischen Herstellern.

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FACC entwickelt Leichtbaukomponenten für Flugzeuge und Triebwerke.
Bild: Embraer/Maneen

FACC hob mit China-Beteiligung Richtung Milliarden-Umsatz ab:

Die FACC AG mit Sitz in Ried im Innkreis steht seit 2009 zu 55,5 Prozent im Eigentum des chinesischen Luftfahrtkonzerns AVIC, der Rest der Aktien wird an der Börse frei gehandelt. Der Konzernumsatz betrug 2025 rund 984 Millionen Euro (plus 11 Prozent). 3.907 Menschen sind bei FACC beschäftigt. Der China-Umsatz des Konzerns (15 internationale Standorte) hatte sich zuletzt innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt.

LS,Akt. 25.09.2026, 15:18, 25.09.2026, 15:00
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