Indra Collini (55), studierte Betriebswirtschaft, kam als politische Quereinsteigerin zu den Neos, baute die nö. Neos-Landesorganisation mit auf, folgte 2016 Nikolaus Scherak als Neos-Landessprecherin in NÖ nach. In "Heute" spricht Indra Collini über …
Europa "NÖ ist in den letzten 20 Jahren stärker ins Herz der Europäischen Union gerückt – und hat davon wirtschaftlich enorm profitiert. Gleichzeitig hat die Landespolitik oft notwendige Reformen verschlafen. Die Folge sind auch Ortskerne, die an Leben verlieren."
Herausforderungen "Die größte Herausforderung ist, die Landespolitik zu Reformen zu bewegen. Oft fehlt es an Mut und Weitsicht. Mit Klein- und Kleinstreformen kommen wir aber nicht mehr weit. Damit unsere Gemeinden lebenswert und leistungsfähig bleiben, braucht es strukturelle Reformen – etwa das Zusammenlegen von Verwaltungen."
Sparmaßnahmen "In vielen Bereichen ist ein konsequenter Reform- und Sparkurs notwendig. Dazu gehört auch, dass die Politik endlich mit gutem Beispiel vorangeht und die Parteienförderung reduziert."
Das macht Collini stolz "Ich bin stolz auf die Menschen in Niederösterreich. Auf ihre Talente, ihren Ideenreichtum und ihren Einsatz – sie sind die eigentlichen Baumeister unseres Erfolgs. Niederösterreich ist vielfältig, offen und voller Potenzial. Oft sogar vielfältiger, als es die Landespolitik wahrhaben möchte."
Persönliches Anliegen "Eines meiner größten Anliegen ist ein Bildungssystem, das Talente fördert und jedem Kind die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Dafür werde ich mich jeden Tag einsetzen. Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Wenn Bildung gelingt, stehen unseren Kindern alle Türen offen – unabhängig von ihrer Herkunft oder dem Einkommen der Eltern."
„Niederösterreich ist vielfältig, offen und voller Potenzial. Oft sogar vielfältiger, als es die Landespolitik wahrhaben möchte.“Indra ColliniNeos-Landessprecherin
Lieblingsort in NÖ "Einen einzigen Lieblingsort auszuwählen, ist fast unmöglich. Als Bergfex fühle ich mich am Ötscher wohl, zuletzt habe mich vom wunderschönen Taffatal bei Horn oder dem Hutwisch in Hochneukirchen begeistern lassen. Am schönsten ist es für mich aber immer noch zu Hause in Brunn. Wenn der Alltag einmal besonders fordernd ist, finde ich Ruhe in meinem Garten."