Explosion von gefährlichem Corona vor unserer Haustüre

Slowakische Grenze zwischen Berg (AUT) und Bratislava (SK). (Archivfoto, "Heute"-Montage)
Slowakische Grenze zwischen Berg (AUT) und Bratislava (SK). (Archivfoto, "Heute"-Montage)istock/apa picturedesk
Große Sorge aufgrund der Corona-Mutation B117. Wie "Heute" erfuhr, gehen 50 Prozent der Neuinfektionen in Bratislava auf die neue Variante zurück.

Jetzt droht uns ein Hammerhart-Lockdown wie in Deutschland. Die noch gefährlichere (weil weitaus ansteckendere) Corona-Mutation B117 grassiert in Österreich. Wie berichtet, gibt es alleine in Tirol 17 neue Verdachtsfälle. B117 dürfte dort bei einer Skilehrer-Ausbildung in den Ort Jochberg im Bezirk Kitzbühel eingeschleppt worden sein.

B117 grassiert in Bratislava

Doch auch der Osten des Landes dürfte nicht verschont sein. Wie ein Insider "Heute" nun bestätigte, sind 50 Prozent – also die Hälfte aller Neuinfektionen  – in Bratislava auf die Mutation zurückzuführen. Zehntausende Berufspendler übersetzen nach wie vor täglich die Grenze von der Slowakei, um in Niederösterreich oder dem Burgenland zu arbeiten. Eine Vielzahl der Pflegekräfte in den Spitälern in Hainburg (NÖ) oder Kittsee (Bgld.) pendelt täglich aus der angrenzenden Slowakei zu uns. Ein gefährlicher Trugschluss also zu glauben, dass B117 Österreich verschonen würde.

Verschärft Österreich Maßnahmen?

Wie reagiert nun Österreich? Wohl mit strikten Verschärfungen statt Lockerungen. Eigentlich hätte der Lockdown am 24. Jänner enden sollen. Die Schulen hätten sogar schon am 18. Jänner wieder aufsperren sollen, nun droht Distance Learning bis Semester-Ende. Auch an den Grenzen gibt es ab Freitag, 0.00 Uhr, ein rigides Einreise-Management. Heimkehrer und Auslands-Österreicher müssen sich vorher registrieren.

Lockdown bis Ostern angedacht

Ist das alles? Denkbar könnte auch ein 15-Kilometer-Bewegungsradius, wie dieser in Deutschland bei einer Inzidenz ab 200 Fällen je 100.000 Einwohner bereits Usus ist, sein. Eine Verlängerung des Lockdowns wird intensiv debattiert. In Deutschland war ursprünglich bis 31. Jänner geplant. Aufgrund der nach wie vor zu hohen Infektionszahlen und der Ausbreitung der neuen Corona-Variante wird er nun aber wohl bis Ostern verlängert.

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