Corona breitet sich weiter aus – 2.242 Neuinfektionen

Ein Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Belagszahlen sind weiter hoch.
Ein Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Belagszahlen sind weiter hoch.ALBERTO PIZZOLI / AFP / picturedesk.com
Nach tagelangem Auf und Ab explodierten die Corona-Zahlen in Österreich in jüngster Zeit. Am Sonntag melden die Behörden nun 2.242 Neuinfektionen.

Seitwärtsbewegung statt Steigerung: Dieser Trend begleitete die Österreicher die vergangenen Wochen, die täglichen Neuinfektionen stiegen zwar langsam an, ein enormer Anstieg blieb jedoch aus. Bis jüngst zumindest, denn dann kam die Explosion doch: Am Mittwoch verzeichnete das Land 2.614 positive Tests, am Donnerstag dann 2.169 und am Freitag noch einmal 2.432 Neuinfektionen, am Samstag wurden 2.397 Neuinfektionen gemeldet, Hunderte mehr als in der Vorwoche.

Am Sonntag geben die Behörden 2.242 Corona-Neuinfektionen und sechs Corona-Todesfälle bekannt. Zum Vergleich: Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 1.675 Neuinfektionen österreichweit und ebenfalls sechs Todesfälle. Insgesamt gibt es damit seit dem Ausbruch der Pandemie 775.782 positive Corona-Testungen, 11.167 Todesfälle und 742.461 Genesene. Hospitalisiert sind derzeit 854 Corona-Patienten, davon 637 auf Normalstationen und 217 auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern

Burgenland: 27
Kärnten: 125
Niederösterreich: 516
Oberösterreich: 417
Salzburg: 174
Steiermark: 365
Tirol: 152
Vorarlberg: 48
Wien: 418

Einige verschärfen, andere lockern

In Wien, Oberösterreich und Salzburg wurden die Corona-Maßnahmen bereits verschärft, jetzt zieht auch Kärnten nach. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat angesichts der steigenden Zahlen auf den Intensivstationen bereits Anfang Oktober die Reißleine gezogen und die Corona-Regeln in der Bundeshauptstadt nachgeschärft - Stichwort: 2,5G. Auch in der Salzburger Gemeinde St. Koloman treten ab Montag strenge Ausreisekontrollen in Kraft. Und auch Kärnten zieht mit zusätzlichen Maßnahmen nach.

Ab Montag, 0:00 Uhr, gilt für Mitarbeiter und Besucher in stationären Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen die 3G-Regel. Wer nicht belegen kann, dass er getestet, genesen oder geimpft ist, muss einen Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 vorlegen, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf. Das Burgenland will dagegen wegen der hohen Impfquote des Bundeslands bereits im November weitere Corona-Maßnahmen aufheben.

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