Düstere Prognose – diese Woche 20.000 Neuinfektionen

Molekularbiologe Ulrich Elling geht von einer Verdoppelung der Zahlen bis Ende Juni aus – das wären über 20.000 Neuinfektionen nächsten Mittwoch.
Molekularbiologe Ulrich Elling geht von einer Verdoppelung der Zahlen bis Ende Juni aus – das wären über 20.000 Neuinfektionen nächsten Mittwoch.ROLAND SCHLAGER / APA , JOE KLAMAR / AFP / picturedesk.com
Die Sommerwelle ist da. Die Spekulationen des Molekularbiologen Ulrich Elling sind eingetroffen – und verheißen in den nächsten Wochen nichts Gutes.

Eine neue Corona-Welle im Juli. Mit dieser Prognose soll Molekularbiologe Ulrich Elling offensichtlich Recht behalten. Nachdem vergangenen Mittwoch die Spekulation des Corona-Experten mit 10.898 neuen Fällen eintraf, wurden auch am Sonntag 7.093 Corona-Neuinfektionen, bzw. 6.398 neue Fälle am Montag von den Gesundheitsbehörden gemeldet. 

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Das sei jedoch nur die gemessene Welle. "Viele gehen nicht mehr testen, daher wird die tatsächliche Zahl noch viel höher sein," verriet der Experte im Gespräch mit "Heute".  Außerdem gehe er in den nächsten Wochen noch von einem weiteren Anstieg aus, denn mit dem Peak sei laut Elling nach wie vor erst im Juli zu rechnen.

Schreckens-Prognose für nächste Woche

Wie hoch die Zahlen diese Woche sein werden, urteilte der Fachmann bereits auf Twitter: "Das Doppelte. Die Maske stoppt das nicht." Damit rechnet Ulrich Elling am kommenden Mittwoch bereits mit über 20.000 Neuinfektionen innerhalb von nur 24 Stunden – womit es nicht mehr weit zu neuen Rekordzahlen nach teils 50.000 neuen Fällen Mitte März ist.

Auch im "Heute"-Interview beteuerte er bereits, dass es damit für eine erneute Maskenpflicht bereits zu spät sei: "Wir werden mit oder ohne Maske die Welle nicht stoppen. Die Welle wird im Sommer einfach durchrauschen." Die einzige sinnvolle Maßnahmesei in den Augen des Experten die vierte Impfung für alle, "die vor schweren Verläufen Angst haben".

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Neuer Impfstoff schon wieder veraltet

Allerdings empfiehlt der Molekularbiologe für alle über 65 Jahre und andere Personen aus Risikogruppen, den zweiten Booster mit dem derzeit vorhandenen Impfstoff. "Daten aus Israel zeigen ganz deutlich, dass die Impfung vor schweren Verläufe schützt und damit ältere Personen vor dem Krankenhaus und dem Tod."

Mehr werde der Varianten-Impfstoff auch nicht können, da die neuen Impfstoffe gegen BA.1 ausgelegt und im Herbst zur Zulassung schon wieder veraltet seien. Schon gar nicht würde der angepasste Impfstoff eine Ansteckung mit BA.4 oder BA.5 verhindern. Auch werde der neue Impfstoff erst zugelassen, "wenn die Welle schon wieder vorbei ist und was dann kommt, weiß ohnehin keiner."

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