Die Frist des Kuratoriums der Salzburger Festspiele für Intendant Markus Hinterhäuser ist am Freitag verstrichen – ohne dass er auf das Angebot reagiert hätte, ein weiteres Jahr im Amt zu bleiben. Das bestätigte der Sprecher von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP). Damit endet Hinterhäusers Vertrag planmäßig am 30. September.
Seit Wochen deutet alles auf ein vorzeitiges Ende seiner Ära hin. Bis Freitag hätte Hinterhäuser zusagen können – getan hat er es nicht. Nun ist das Kuratorium unter Druck: Die Festspiele brauchen dringend eine neue künstlerische Leitung. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn Opernproduktionen planen Jahre im Voraus.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Große Festspielhaus 2028 und vermutlich 2029 wegen Umbauarbeiten nicht bespielbar sein wird. Die Wahl eines neuen Intendanten wird daher das wichtigste Thema der nächsten regulären Kuratoriumssitzung am Freitag, so Sprecher Christoph Reiser.