Er gehört wohl schon jetzt zu den unterhaltsamsten ÖFB-Fans der WM! Nach dem Tor von Romano Schmid gegen Jordanien konnte Niklas "Willy" Wilson sich nicht mehr zurückhalten und feierte den Torschützen als "Cuxxl!". Natürlich lieb gemeint.
Nun hat er nachgelegt.
Gemeinsam mit seinem Kumpel Sidney Friede verfolgte der deutsche Streamer die Partie diesmal direkt aus dem Auto und ließ seine Community live an jeder Emotion teilhaben. Und davon gab es schon nach wenigen Minuten jede Menge.
Als Argentinien in der fünften Minute einen Elfmeter zugesprochen bekam, hielt es Willy kaum noch auf seinem Sitz. Sofort war für ihn klar, wer schuld sein musste: "100 Prozent Messi-Bonus!", schimpfte er in die Kamera.
Doch damit nicht genug. Plötzlich wandte sich der selbst ernannte ÖFB-Fan direkt an einen alten Bekannten: David Alaba: "DAVID! DAVID, SAG DEM WAS!", brüllte Willy völlig aufgelöst in sein Handy.
Sidney konnte sich das Schauspiel nur kopfschüttelnd ansehen. Als Willy erneut schimpfte, folgte von der Seite ein: "Hoit di Goschn, oida!"
Der eigentliche Höhepunkt sollte aber erst noch kommen.
Denn ausgerechnet Lionel Messi trat zum Elfmeter an – und verschoss tatsächlich. Für Willy brachen alle Dämme. Zunächst wurde lautstark gejubelt, Sekunden später folgte bereits die nächste legendäre Ansage: "Cuxxl!", schrie er in Richtung des argentinischen Superstars.
Spätestens da dürften sich viele Zuschauer gefragt haben, ob Willy überhaupt weiß, was die Begriffe bedeuten, die er regelmäßig verwendet. Genau das macht den Streamer inzwischen aber zum Internet-Phänomen.
Schon beim Österreich-Spiel gegen Jordanien hatte er nach einem Treffer von Romano Schmid mit seinem inzwischen legendären "Ärgste Cuxxl"-Ausruf für virale Lacher gesorgt. Seitdem warten viele Fans beinahe genauso gespannt auf Willys Reaktionen wie auf die Spiele selbst.
Ganz aufging sein Wunsch diesmal allerdings nicht. Trotz des verschossenen Elfmeters zeigte Messi später seine Klasse und schenkte Österreich noch zwei Tore ein.
Die Stimmung bei Willy dürfte damit am Ende deutlich schlechter gewesen sein als nach dem Elfer.
Für Österreich gibt es dennoch Grund zur Hoffnung. Trotz der Niederlage stehen die Chancen weiterhin gut, die Gruppenphase zu überstehen.