Fasst sich an Brustkorb

Dänen-Kapitän Eriksen bricht erneut auf Platz zusammen

Große Sorge um Christian Eriksen! Der dänische Nationalspieler kollabierte bei einem Testspiel gegen die Ukraine auf dem Rasen.
Sport Heute
07.06.2026, 20:34
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Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen ist fünf Jahre nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der EM 2021 erneut auf dem Platz kollabiert. Der Vorfall ereignete sich beim Länderspiel gegen die Ukraine in Odense am Sonntag, das Spiel wurde daraufhin abgebrochen. Wie Dänemarks Verband mitteilte, sei der 34-Jährige bei Bewusstsein, es gehe ihm den Umständen entsprechend gut.

"So wie ich es sehe, arbeitet der Herzschrittmacher, wie er soll. Er war kurzzeitig weg, aber sehr schnell wieder bei Bewusstsein, und wir hatten schnell Kontakt zu ihm", sagte Teamarzt Morten Boesen: "Jetzt muss er im Krankenhaus weiter untersucht werden, um herauszufinden, was den Vorfall verursacht hat. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus."

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Nach dem Zusammenbruch in der 65. Minute war das Spiel schließlich 15 Minuten später vom Schiedsrichter beendet worden. Eriksen konnte nach der medizinischen Erstversorgung selbstständig aufstehen und zum Krankenwagen gegen. Dänemark führte beim Abbruch 2:1, Eriksen hatte von Beginn an gespielt und in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte gesehen.

TV-Bilder zeigten, wie Eriksen sich mit beiden Händen an die Brust fasste und auf den Rasen sank. Medizinisches Personal rannte sofort auf das Feld. Die Spieler bildeten bei der Behandlung des Kapitäns einen Sichtschutz. Nachdem sich Eriksen nicht mehr auf dem Feld befand, bildeten Dänen und Ukrainer gemeinsam Arm in Arm einen Kreis.

Schock-Momente bei der Euro

Bei der Europameisterschaft 2021 war der Mittelfeldspieler im ersten Gruppenspiel Dänemarks gegen Finnland plötzlich zusammengebrochen. Damals erlitt Eriksen kurz vor der Halbzeit einen Herzstillstand und musste auf dem Rasen reanimiert werden. Die Bilder gingen um die Welt und lösten große Anteilnahme aus. Wenige Tage später wurde dem Dänen ein Defibrillator eingesetzt, der bei lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen eingreifen kann.

Mit ÖFB-Star abgestiegen

Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben. Allerdings konnte er seine Karriere nicht bei Inter Mailand fortsetzen, weil es in Italien nicht erlaubt ist, mit einem Defibrillator im Profibereich zu spielen.

So zog es den Dänen zurück in die Premier League, wo er für den FC Brentford sowie für Manchester United seine Fußballschuhe schnürte. Letzte Saison stieß er dann zum deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg, wo er mit ÖFB-Star Patrick Wimmer spielte. Zusammen mit den Wölfen stieg das Duo nach einer schwachen Saison dieses Jahr aus der Bundesliga ab.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.06.2026, 20:54, 07.06.2026, 20:34
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