Wer vor seinem Backofen steht, sieht oft ein Symbol mit einem Ventilator. Viele denken sofort an Umluft – doch das ist nicht immer richtig. Denn es gibt einen feinen, aber wichtigen Unterschied.
Bei der Umluft-Funktion verteilt ein Propeller die Wärme von Ober- und Unterhitze gleichmäßig im Ofen.
Bei Heißluft hingegen befindet sich ein eigenes Heizelement direkt am Ventilator, das die Luft zusätzlich erwärmt.
Wie chip.de berichtet, haben vor allem ältere Öfen keine Heißluft-Funktion. Der große Vorteil von Heißluft: Du kannst komplett auf das Vorheizen verzichten. Das spart Zeit und senkt die Stromrechnung.
Allerdings eignet sich Heißluft nicht für jedes Gericht. Besonders Backwaren aus Teig vertragen die starke Hitzeeinwirkung schlecht. Für Kuchen und Gebäck ist daher Umluft die bessere Wahl.
Manche Hersteller bieten mittlerweile eine Kombination beider Funktionen an. So lassen sich noch gleichmäßigere Garergebnisse erzielen – egal ob Brötchen, Auflauf oder Tiefkühlpizza.