Sie haben verloren

"Dann hat Messi geweint" – WM-Trainer packt aus

Hossam Hassan, Erfolgstrainer von Ägypten, spricht rund eine Woche nach dem dramatischen WM-Ausscheiden gegen Argentinien.
Sport Heute
15.07.2026, 21:25
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Diese Partie wird in die WM-Geschichte eingehen: Ägypten hatte den amtierenden Weltmeister Argentinien rund um Star Lionel Messi im Achtelfinale bereits am Rande der Niederlage. Die "Pharaonen" führten mit 2:0, ehe Cristian Romero (79.), Messi (83.) und Enzo Fernandez (93.) das Ergebnis noch drehten und die Südamerikaner weiter beförderten.

Das sorgte für großen Unmut bei den Ägyptern, die sich von Referee Francois Letexier aus Frankreich benachteiligt gefühlt hatten. Er gab das vermeintliche 2:0 durch Mostafa Zico nach einem Foul in der Entstehung nicht, entschied auch nach vermeintlichen Fouls von Alexis Mac Allister an Hamdi Fathi und von Julian Alvarez an Mohamed Salah unmittelbar vor dem dritten Treffer der Argentinier nicht auf Foul.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

In der Folge hatte Cheftrainer Hassan mit seinen Armen ein "X" geformt – eine Geste, die im Sport immer wieder bei vermeintlich rassistischen Vorfällen gezeigt wird. Dies war aber nicht der Grund, warum der 59-Jährige die Arme erhoben und ein "X" geformt hatte, wie Hassan der "Sun" erzählt hatte.

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

"Dann hat Messi geweint"

"Die Geste war nicht aus rassistischen Gründen. Ich habe zum Schiedsrichter gesagt: ,Du verhältst Dich nicht fair'", sagte der ägyptische Teamchef. Danach sei Messi angekommen. "Er fragte: ,Warum? Warum? Warum?'", so der Teamchef.

"Es war eines der wenigen Male, dass Messi während eines Spiels diskutiert hat. Dann hat er geweint, es war emotional schwierig für ihn", sagte Hassan dann. "Wir waren eine sehr kampfstarke Mannschaft, haben sie in Bedrängnis gebracht. Ich habe versucht, nicht auf ihn zu antworten und jede verbale Konfrontation zwischen uns zu vermeiden – aus Respekt vor seiner Karriere", so der ägyptische Teamchef weiter.

Trotzdem hatten sich die Ägypter ungerecht behandelt gefühlt und eine offizielle Beschwerde an die FIFA gerichtet. Sie forderten den Ausschluss von Referee Letexier vom restlichen Turnier. Die teils schweren Vorwürfe könnten ein Nachspiel für den Trainer und den ägyptischen Verband haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } 15.07.2026, 21:25
Weitere Storys