Die deutsche Bundesliga wurde 1963 gegründet, bisher fanden 2.129 Spiele statt. Doch am vergangenen Wochenende ereignete sich bei unseren Nachbarn ein Kuriosum, das es so noch nie gegeben hat: In jedem der neun Bundesliga-Spiele fielen nicht mehr als zwei Treffer.
So gab es drei 2:0-Siege, drei 1:0-Erfolge und drei 1:1-Unentschieden. Und damit maximal zwei Treffer pro Begegnung – ein absolutes Novum in der Bundesliga.
Auch, weil beim 1:1 der Bayern bei Bayer Leverkusen gleich drei Treffer aberkannt worden waren. Aufseiten der Münchner die Tore von Harry Kane und Jonathan Tah nach Handspielen – bei Englands Teamkapitän durchaus umstritten. Auf der anderen Seite zählte der späte Siegtreffer der "Werkself" nach einer hauchdünnen Abseitsentscheidung von Jonas Hofmann nicht. Jeder dieser Treffer hätte dafür gesorgt, dass es nicht zum Tor-Novum in der deutschen Bundesliga gekommen wäre. So hatte der VAR dreimal etwas dagegen.
Besonders kurios: Stuttgart schlug RB Leipzig am Sonntag mit 1:0, dabei waren in den letzten sechs Duellen immer zumindest drei Treffer gefallen.
Ob es mit der kuriosen Torflaute so weitergeht, wird sich am kommenden Wochenende zeigen. Bei RB Leipzig gegen Hoffenheim (Freitag, 20.30 Uhr), Bayern München gegen Union Berlin oder Heidenheim gegen Bayer Leverkusen (jeweils Samstag, 15.30 Uhr), sowie Dortmund gegen den HSV (Samstag, 18.30 Uhr) scheinen Treffer garantiert zu sein.